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Unter der klaro-Lupe Wahl in Frankreich

Präsidentschaftswahl in Frankreich - noch im Rennen sind nach dem ersten Wahlgang Emmanuel Macron und Marine Le Pen. Wie wird in Frankreich gewählt und wer könnte die Nase vorne haben?

Von: Katrin Stadler und Simone Wichert

Stand: 28.04.2017

Die Präsidentenwahl in Frankreich funktioniert so: Zuerst werden aus vielen Kandidaten zwei Finalisten bestimmt. Kurz darauf gibt es eine zweite Abstimmung, bei der die Wähler nur noch zwischen diesen beiden Kandidaten bestimmen können. Der erste Wahlgang war am vergangenen Sonntag. Von den elf Kandidaten sind jetzt noch zwei übrig geblieben, und zwischen diesen beiden Kandidaten müssen die Franzosen am 7. Mai abstimmen.

Marine Le Pen und Emmanuel Macron.

Der eine Kandidat heißt Emmanuel Macron (sprich: Macroo) und ist erst 39 Jahre alt. Damit könnte er der jüngste französische Präsident werden, den es je gegeben hat. Er erreichte 24 Prozent der Stimmen. Er war schon Wirtschaftsminister und viele der Kandidaten, die bereits rausgeflogen sind, rufen ihre Wähler auf, für ihn zu stimmen.

Die Gegenkandidatin ist Marine Le Pen (sprich: Marien Lö Penn). Für sie haben im ersten Wahlgang 21 Prozent der Wähler gestimmt. Ihre Partei ist gegen Ausländer und will, dass Frankreich nicht in der EU bleibt.

Vor der Wahlkabine.

Das macht vielen Leuten in Europa Angst. So hoffen sie, dass bei der Stichwahl am 7. Mai Emmanuel Macron die meisten Stimmen bekommt. Neu bei dieser Wahl ist übrigens, dass im Finale keine Partei vertreten ist, die schon mal den Präsidenten gestellt hat.


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