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klaro-Thema: Plastik Plastikmüll überschwemmt Karibikstrände

An einem Küstenabschnitt in der Dominikanischen Republik mitten in der Karibik findet man diesen Sommer nicht die beliebten Traumstrände. Stattdessen wird dort jede Menge Plastik an Land gespült.

Von: Johannes Keller

Stand: 25.07.2018

Zeichnung von Julia aus der Klasse 4c der Grundschule an der Forellenstraße | Bild: BR

Santo Domingo ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Das ist ein Inselstaat in der Karibik. Es ist ein beliebtes Urlaubsziel und bekannt für seine weißen Sandstrände und das kristallklare Wasser. Doch im Juli 2018 zeigt sich dort ein völlig anderes Bild: Mitten im Urlaubsparadies spült das Meer Wellen aus Abfall an Land. So viel, dass man das Wasser kaum noch sehen kann. Die Strände um die Hauptstadt gleichen riesigen Müllhalden.

500 Helfer im Einsatz

Alte Plastikflaschen, Plastiktüten und Plastikspielzeug – das alles hat das Meer an die Küste von Santo Domingo gespült. Es ist Müll, den Menschen einmal ins Wasser geworfen haben. Er schadet Tieren, Pflanzen und auch Menschen. Viele freiwillige Helfer sind vor Ort im Einsatz, um Berge von Plastik wegzuräumen. Sie schöpfen Müll aus dem Meer und entfernen ihn von den Stränden.

Müllinseln im Meer

Doch die Strände um Santo Domingo sind kein Einzelfall. Auf den Weltmeeren treibt jede Menge Plastik. Der Müll bildet sogar richtige Inseln, die teilweise so groß sind, dass man sie aus dem Weltraum erkennen kann. Experten vermuten, dass im Jahr 2050 mehr Müll als Fische im Meer schwimmen wird. Höchste Zeit, auf mehr Plastik zu verzichten!


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