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klaro-Thema: Naturkatastrophe Überschwemmungen und Erdrutsche in Japan

Heftiger Regen hat in Japan Anfang Juli 2018 Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Mehr als 200 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, viele werde noch vermisst.

Von: Susanna Gruber

Stand: 21.07.2018

Zeichnung von Julia aus der Grundschule Miesbach | Bild: BR

Diese Naturkatastrophe ist die schlimmste in Japan seit dem Erdbeben und Tsunami im Jahr 2011. Mehr als 60.000 Rettungskräfte sind im Einsatz, unter ihnen viele Soldaten und Polizisten. Sie arbeiten rund um die Uhr.

Der heftige Regen hat ganze Orte überflutet und Erdrutsche ausgelöst. Tausende Häuser standen unter Wasser, viele wurden sogar weggeschwemmt und auch Autos wurden von den Fluten einfach mitgerissen. Zehntausende Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht, weil ihre Wohnungen und Häuser zerstört sind.

Hitzewelle erschwert die Aufräumarbeiten

Kurz nach dem Rekordregen kam eine Hitzewelle, die den Helfern zu schaffen macht und die Aufräumarbeiten erschwert. Die Menschen suchen bei Temperaturen von mehr als 35 Grad nach Vermissten. Das japanische Fernsehen zeigte Bilder von Überlebenden und freiwilligen Helfern, die unter der knallenden Sonne Trümmer wegräumen.

"Wir arbeiten unter harten Bedingungen, mit einer schweren Hitzewelle in dieser Region."

Koju Kunitomi, Sprecher der Katastrophenschutzbehörde in Okayama.

Das Unwetter hat in vielen Regionen auch die Ernte zerstört. Deshalb kosten einige Gemüsesorten viel mehr als vorher.


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