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radioMikro-Kinderfilm-Tipp Meine teuflisch gute Freundin

Lilith will in die Menschenwelt und da ihr Unwesen treiben, denn sie ist die Tochter des Teufels! Papa Teufel findet zwar, dafür ist Lilith noch zu jung, aber dann lässt er sich doch auf einen Deal ein ...

Von: Olga-Louise Dommel

Stand: 28.06.2018

Meine teuflisch gute Freundin - Szene aus dem Film | Bild: Wild Bunch

Sie heißt Lilith, sie hat lange rote Haare und sie ist: die Tochter des Teufels! Der sieht allerdings aus wie ein ganz normaler Erwachsener und auch Teenager Lilith merkt man auf den ersten Blick nichts Teuflisches an. Nur, dass es ihr ein teuflisches Vergnügen bereitet, im Internet Mädchen gegeneinander aufzuhetzen.

Infos zum Film:

Meine teuflisch gute Freundin
Tempest Film Produktion/Senator Film
Filmstart: 28.06.2018
Ab sechs Jahren

Aber das reicht ihr nicht mehr. Sie will in die Menschenwelt und da ihr Unwesen treiben. Papa Teufel findet zwar, dafür ist Lilith noch zu jung, aber dann lässt er sich doch auf einen Deal ein, also auf einen Teufelspakt:

Lilith hat eine Woche Zeit, um in der Menschenwelt Böses zu tun. Sie soll die supernette Greta verderben. Ob das klappt?

So gefällt uns der Film:

"Meine teuflisch gute Freundin" ist ein hoffnungslos übertriebener Film, vollgestopft mit den üblichen Figuren: Es gibt blöde Tussis, den fiesen Schulschläger, die schüchterneÖkotrulla und haufenweise coole Sprüche. Also kein tiefschürfender Problemfilm, sondern beste Unterhaltung. Weil vor allem die jungen Schauspieler ihre Sache richtig gut machen, macht es trotzdem großen Spaß zuzusehen, wie Lilith dem Schulfiesling die Frisur abfackelt, immer wieder an Gretas Nettigkeit scheitert und sich am Ende – oh Graus! – auch noch verliebt. Verliebte Teufel sind nämlich für nichts mehr zu gebrauchen. Ein Riesenkinospaß für alle teuflisch guten Freundinnen und Freunde ab sechs Jahren.


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