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Zu Fasching und anderen Festen Luftschlangen und Konfetti

Zu einer echt lustigen Faschingsfeier gehören echte Luftschlangen und viel Konfetti. Luftschlangen und Konfetti werden heute wie Autos, Pullis oder Kugelschreiber in einer Fabrik hergestellt. Für die Leute in der Fabrik sind Luftschlangen und Konfetti genau so ernsthafte Waren wie alles andere auch.

Von: Ursel Böhm und Simone Wichert

Stand: 02.03.2017

Besucher in Clown-Kostümen werfen am 14.02.2010 in Nürnberg (Bayern) beim Faschingsumzug mit Konfetti. | Bild: picture-alliance/dpa

Zum Pusten:

Für Luftschlangen kaufen die Luftschlangenfabriken riesige Rollen von weißem Papier. Über 10 Kilometer sind auf so einer Rolle drauf. Zuerst müssen die mal farbig bedruckt werden. Dazu spannt man die Riesenrollen in eine Maschine ein, in der das Papier über unglaublich viele Rollen und Farbwalzen läuft, bis es am Schluss auf beiden Seiten bunt ist - streifig zum Beispiel - und dann wieder aufgewickelt werden kann.

Danach wickelt eine andere Maschine das bunte Papier zu kleinen Rollen – wie Geschenkpapier. Diese dünnen langen Papierrollen schneidet dieselbe Maschine mit kreisrunden Messern zu kleinen Luftschlangenportionen ab. 

Zum Werfen:

Für Konfetti gibt es große Stanzmaschinen, die aber nicht nur kreisrunde Papierstückchen ausstanzen. Sonst würden viel zu viele Reste bleiben. In der Fabrik wird der ganze Papierbogen ausgenutzt. Stapel von Papierbögen werden da gestanzt. Mal werden nur blaue Bögen in die Maschine hineingelegt, mal grüne, mal rote, in allen Farben, aber immer hintereinander.

Das ausgestanzte Konfetti läuft dann über eine kleines Laufband in eine Mischmaschine hinein. Ein bisschen erinnert die an eine Betonmischmaschine. Wenn das Konfetti da wieder herauskommt, dann ist es genauso bunt gemixt, wie wir es mögen. 


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