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Unter der klaro-Lupe Eiseskälte in Europa

Im Januar 2017 ist es in ganz Europa eiskalt und wegen des Dauerfrosts sind in Osteuropa bereits Menschen erfroren. Wie reagieren die verschiedenen Länder darauf und welche Auswirkungen haben die Minusgrade auf die Tiere?

Von: Johanna Kempter und Simone Wichert

Stand: 20.01.2017

In vielen Ländern Europas ist das Wetter im Januar 2017 genauso wie bei uns: Es schneit und es ist kalt. Wir hier in Deutschland können uns mit einer Tasse Kakao vor die warme Heizung setzen. Aber anderswo kann der Dauerfrost lebensgefährlich sein. In Osteuropa sind in den letzten Tagen viele Menschen erfroren. Einige von ihnen waren obdachlos. Papst Franziskus will nicht, dass das auch in Rom passiert. Deswegen hat er erlaubt, dass Obdachlose in Kirchen übernachten dürfen. In Frankreich droht wegen der Kältewelle Stromknappheit. Viele Franzosen haben nämlich Elektroheizungen. Die Behörden rufen deswegen dazu auf, sparsam mit Energie umzugehen.

Auch für Tiere ist die Kälte gefährlich: In Bayreuth sind schon zweimal Hunde auf zugefrorene Gewässer gelaufen und auf dem dünnen Eis eingebrochen. Beide Tiere konnten nicht gerettet werden. Die Feuerwehr bittet Hundebesitzer deswegen, ihre Tiere an Gewässern an die Leine zu nehmen.

Elefantenhaus in Hellabrunn.

Im Münchner Zoo passen die Tierpfleger jetzt besonders gut auf ihre Schützlinge aus südlichen Ländern auf. Die Elefanten dürfen zum Beispiel nur stundenweise nach draußen, damit sie sich nicht erkälten. Sie verbringen den Winter vor der Kälte gut geschützt in ihrem neuen Elefantenhaus.


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