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klaro-Thema: Höhlenrettung Jugendfußballmannschaft in thailändischer Höhle lebt

Es war ein Zittern und Bangen – dann kam die erlösende Nachricht aus Thailand. Die Jugendfußballmannschaft und ihr Trainer, die tagelang in einer Höhle verschollen waren, leben.

Von: Friederike Breyer

Stand: 07.07.2018

Zeichnung von Ajushi aus der Klasse 4a der Grundschule St. Korbinian in Freising | Bild: BR

Neun Tage lang gab es kein Lebenszeichen von den 13 Vermissten. Doch die Rettungskräfte haben nicht aufgegeben. Sie sind immer tiefer in die weit verzweigte Höhle im Norden Thailands vorgedrungen, wo sie die Jugendlichen und ihren Trainer vermuteten.

Dabei mussten Spezialeinheiten kilometerweit durch schlammiges, dunkles Wasser tauchen. Und dann Anfang Juli 2018 fanden die Taucher die Vermissten endlich. Die Suchaktion gestaltete sich deshalb so schwierig, weil die Höhle durch heftige Regenfälle überflutet war.

Ein Taucher bei der Suche nach der vermissten Jugend-Fußball-Mannschaft.

Die Jugendlichen und ihr Trainer waren in die Höhle gestiegen und dann von den Wassermassen eingeschlossen worden. Sie hatten sich aber auf ein höher gelegenes Areal gerettet und so überlebt.

Jetzt haben die Retter den erschöpften Jugendlichen und ihrem Trainer erst einmal das Nötigste gebracht: Essen, Getränke und Medikamente. Ein Arzt versorgt sie jetzt. Außerdem gibt es eine Telefonleitung, über die die Jugendlichen mit ihren Familien sprechen können – die haben nämlich alle tagelang vor dem Höhleneingang gewartet und gehofft, dass ihre Jungs gefunden werden.


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