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Holocaust-Gedenktag Erinnerung an KZ-Befreiung vor 75 Jahren

In der Zeit vom Zweiten Weltkrieg regierte in Deutschland Adolf Hitler mit seinen Nationalsozialisten (Nazis). Bürger, die ihm nicht passten, wurden in so genannte Konzentrationslager gesperrt und dort mit extrem harter Arbeit, wenig Essen und schlechter Behandlung gequält, viele auch umgebracht. Das Lager in Auschwitz wurde am 27. Januar 1945 befreit. Deshalb finden 75 Jahre später viele Gedenkveranstaltungen statt.

Von: Katrin Stadler

Stand: 27.01.2020

Auschwitz-Birkenau | Bild: dpa-Bildfunk

Überlebende von damals erzählen auch heute noch vor Schülern und Erwachsenen, was sie erlebt haben. Die Erinnerung ist vielen wichtig, damit so etwas Schlimmes nie wieder passiert.

Wer ins Konzentrationslager gesteckt wurde, hatte sich nichts zu Schulden kommen lassen. Die meisten wurden dort nur aufgrund ihrer jüdischen Religion eingesperrt. Insgesamt sind sieben Millionen Juden unter Adolf Hitler gestorben. Um sich zu schützen, haben viele jüdische Familien in Deutschland alles stehen und liegen gelassen und sind in andere Länder geflohen.

Um an all diese Menschen zu erinnern, gibt es auch immer wieder Projekte von und für Schulklassen, die sich mit Schicksalen der Nazi-Opfer beschäftigen. Ein Schulradio-Team aus dem Landkreis Rosenheim hat dabei das Leben von Elisabeth Block und ihrer Familie genauer kennen gelernt.


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