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Hitzewelle So bleibst du bei Hitze cool

Puh, manchmal ist es echt heiß! Wie zum Beispiel Mitte Juni 2019 - da hat es in Bayern bis zu 40 Grad. Zum Lernen ist das doch viel zu heiß. Die Regel, dass Schulen ab einer bestimmten Temperatur "hitzefrei" geben dürfen, ist allerdings in Bayern seit 2009 gestrichen. Was hilft bei der Hitze?

Von: Mirjam Uhrich

Stand: 26.06.2019

Schüler einer 2. Klasse freuen sich, dass sie hitzefrei haben. Sie laufen schnell aus dem Klassenzimmer.  | Bild: dpa-Bildfunk/Sebastian Kahnert

Rekordtemperaturen

So heiß wie im Juni war es im Jahr 2019 noch nie: Bis zu 40 Grad waren an manchen Orten in Bayern angekündigt. Besonders stark schwitzten die Menschen, die in flachen Regionen am Main und entlang der Donau leben.

In den letzten Junitagen war nicht eine Wolke am Himmel zu sehen. Umso stärker sind natürlich die Sonnenstrahlen. Verantwortlich dafür: "Ulla". So heißt das Hochdruckgebiet, das uns die Hitze brachte.

Was ist ein Hochdruckgebiet?

Die Temperatur wirkt sich auf den Luftdruck aus. Denn warme Luft dehnt sich aus, ist leichter und steigt auf. Dann sinkt der Luftdruck am Boden. Kalte Luft dagegen ist schwerer und fällt nach unten. In dem Fall steigt der Luftdruck in Bodennähe.

Werden die Luftmassen an verschiedenen Orten der Erde unterschiedlich erwärmt, entstehen Gebiete mit hohem und Gebiete mit niedrigem Luftdruck: die Hoch- und Tiefdruckgebiete. In den Hochdruckgebieten sinken die Luftmassen und erwärmen sich. Wolken lösen sich auf, der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Tiefdruckgebiete sorgen dagegen für schlechtes Wetter. Beim Aufsteigen der feuchtwarmen Luft bilden sich beim Abkühlen in der Höhe Wolken und es kann regnen.
Das Hochdruckgebiet "Ulla" kam aus Afrika. Deswegen war die Luft auch so heiß. Am Mittwoch, den 26. Juni 2019 hatten wir sogar den Hitzerekord für Deutschland geknackt: So warm war es noch nie im Monat Juni.


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