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klaro-Thema: Afrika Hilfe für Kinder im Kongo gesucht

Im Südwesten der Demokratischen Republik Kongo bekommt jedes zweite Kind unter fünf Jahren so wenig zu essen, dass es in Gefahr ist. Die Hilfsorganisation Unicef fordert mehr Hilfe aus reicheren Ländern.

Von: Katrin Stadler

Stand: 16.05.2018

Zeichnung der Klasse 4b aus Großaitingen | Bild: BR

Pommes oder Gemüse? Schokolade oder Gummibärchen?  Das fragen wir uns oft, wenn wir nicht genau wissen, was wir essen sollen. In Kongo stellt sich für die meisten die Frage, ob es überhaupt etwas zu essen gibt.

Lange Kriegszeit

Dank Unicef hat dieses Baby gute Überlebenschancen

Seit über zwanzig Jahren herrscht dort Bürgerkrieg. Viele Menschen müssen vor Kämpfen fliehen und können sich nicht mehr um ihre Felder und die Ernte kümmern.  Außerdem ist das Wasser knapp und es wächst von Haus aus viel weniger als bei uns in Mitteleuropa. So bekommen die meisten viel zu wenig zu Essen. Vor allem Kinder leiden darunter. Viele sind zu dünn und schwach und damit sehr anfällig für Krankheiten.

Hilfe gefordert

Die Kinderhilfsorganisation Unicef hat im Mai dazu aufgerufen, dass reiche Staaten wie Deutschland dringend mehr Geld und andere Hilfen zu Verfügung stellen müssen.


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