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klaro-Lupe: G20-Gipfel Brennende Autos und eingeschlagene Fensterscheiben

Brennende Autos, eingeschlagene Fensterscheiben, geplünderte Geschäfte dem stand ein Großaufgebot der Polizei gegenüber: Die Demonstrationen zum G20-Gipfel waren aus dem Ruder gelaufen. Mehr steht in der klaro-Lupe!

Von: Olivia Boger und Simone Wichert

Stand: 14.07.2017

Mit Wasserwerfern gegen Randalierer.

Was waren das für unglaubliche Bilder aus Hamburg Anfang Juli 2017! 21.000 Polizisten aus allen Bundesländern versuchten, gewalttätige Demonstranten mit Wasserwerfern und Gummiknüppeln in Schach zu halten. Die Krawalle waren schon lange geplant. Viele Randalierer waren extra dafür aus anderen Ländern angereist.

Ausschreitungen beim G20-Gipfel.

In Deutschland ist das Entsetzen groß, dass die Kundgebungen der G20-Gegner so aus dem Ruder laufen konnten. Denn es gab auch viele, die ganz friedlich gegen das Treffen von zwanzig Staats- und Regierungschefs demonstrieren wollten. Sie glauben nämlich nicht, dass die G20-Staaten allein die wichtigen Probleme der Welt lösen sollen oder auch können.

Hamburg räumt auf.

Jetzt, nach den Ausschreitungen in Hamburg, sind viele Fragen offen: War es richtig, den Gipfel dort zu veranstalten? Wie kann man solche Szenen künftig vermeiden? Braucht es noch mehr Polizei? Und: Wer ist überhaupt schuld, dass alles so schlimm gekommen ist?

Politisch gesehen hat das G20-Treffen wenig gebracht: US-Präsident Trump will den Weltklimavertrag zwar noch immer kündigen. Dafür sind große Länder wie Russland und China weiter dabei.


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