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klaro-Thema: Fußball-WM 2018 Frankreich ist Fußballweltmeister

Die 21. Fußball-WM ist vorbei. Der Gewinner des 32-tägigen Turniers ist Frankreich.

Von: Susanna Gruber

Stand: 20.07.2018

Zeichnung von Alex aus der Grundschule Miesbach | Bild: BR

Die französische Nationalmannschaft hat das Endspiel gegen Kroatien 4:2 gewonnen. Die Équipe Tricolore (Drei-Farben-Team) holte den Weltmeistertitel zum zweiten Mal nach ihrem WM-Sieg 1998.

Hunderttausende feiern französische Mannschaft in Paris

Millionen Fans feierten in der Hauptstadt Paris und anderen Städten den WM-Sieg ihrer Mannschaft. Viele Orte verwandelten sich in ein Meer aus blau-weiß-roten Flaggen. Die Menschen feuerten Freudenböller ab, sangen Siegeslieder und fuhren hupend in Autokorsos durch die Straßen.

Der Sieger der Herzen ist Kroatien

Obwohl die Kroaten das WM-Finale verloren haben, überwiegt der Stolz auf die größte Leistung in der Fußballgeschichte des Landes. Millionen Menschen feierten den Vizeweltmeistertitel auf den Straßen Kroatiens.   

Die Gewinner 

Luka Modrić:

Der kroatische Spielmacher von Real Madrid kam ganz groß raus. Als Kapitän führte er Kroatien erstmals in ein Endspiel und wurde danach zum Spieler der WM gekürt.

Kylian Mbappé:

Frankreichs Fußballwunderkind hat alle begeistert. Der Turbostürmer ist mit nur 19 Jahren schon Weltmeister. Und nach seinem Treffer gegen Kroatien der zweitjüngste Finaltorschütze hinter dem Brasilianer Pelé.

Harry Kane:

Der Engländer hat mit seinen sechs Toren den Goldenen Schuh des erfolgreichsten Torschützen gewonnen.

Die Verlierer 

Deutschland:

Viele Favoriten haben enttäuscht – allen voran der Weltmeister aus Deutschland. Erstmals schied die Nationalmannschaft in ihrer 84-jährigen WM-Geschichte schon in der Vorrunde aus.

Neymar:

Den Traum vom sechsten WM-Titel konnte der Superstar Brasilien nicht erfüllen. Wegen seiner Schauspieleinlagen erntete der 26-Jährige so viel Hohn und Spott wie kein anderer Spieler.

Lionel Messi:

Der Superstar sollte die Argentinier zum Titel führen. Gegen Island verschoss der fünfmalige Weltfußballer aber sogar einen Elfmeter.

Besonderheit:

Videobeweis:

Laut Fußballweltverband Fifa wurde der Videobeweis bei seiner WM-Premiere in Russland zwanzig Mal eingesetzt. Dabei kann der Schiedsrichter am Bildschirm noch einmal nachschauen, ob es ein Foul oder ein Handspiel gab. Fifa-Chef Infantino findet, der Videobeweis macht den Fußball fairer.


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