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klaro-Thema: Flüchtlinge Flüchtlinge versuchen, von Mexiko in die USA zu gelangen

Hunderte Menschen aus Ländern wie Honduras, Guatemala und El Salvador haben sich zu Fuß auf den Weg in die USA gemacht, um dort ein besseres Leben zu finden. Dort sind sie aber nicht willkommen.

Von: Claudia Schaffer

Stand: 23.11.2018

Auf ihrem Weg über mehrere Tausend Kilometer ist an der Grenze zwischen Mexiko und den USA erstmal Schluss. Denn die US-Regierung will unbedingt verhindern, dass die Menschen aus Mittelamerika in die USA einwandern. Donald Trump, der Präsident der USA, spricht sehr abfällig von der Migrantenkarawane.

Grenzschutz verstärken

Trump hat schon viele Soldaten an die Grenze geschickt. Außerdem kündigte er an, notfalls die Grenze mit Gewalt zu verteidigen oder komplett zu schließen, um niemanden mehr ins Land zu lassen. Schon lange plant er, sogar eine Mauer zwischen den USA und Mexiko zu bauen. Für die Flüchtlinge wird es auf jeden Fall schwierig, in die USA zu kommen, denn die USA haben die Regeln weiter verschärft, offiziell in die USA einzureisen. Viele werden wohl in Mexiko bleiben müssen, weil sie es nicht schaffen, die stark bewachte Grenze zu überwinden.

Aufregung am Grenzzaun

Wie schwer es ist, in die USA zu kommen, zeigt auch ein Zwischenfall in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana. Anfang November gab es dort große Aufregung, weil junge Männer aus Honduras auf den Grenzzaun geklettert waren, der Mexiko und die USA voneinander trennt. Amerikanische Grenzpolizisten beobachteten die Szene aus Hubschraubern, griffen aber nicht ein. Nach einiger Zeit kletterten die Männer wieder vom Zaun herunter. Ihr eigentliches Ziel, die USA, erreichten sie nicht.

Hoffen auf eine bessere Zukunft

Der Grund, warum sich viele Menschen beispielsweise von Honduras und Guatemala auf den Weg in die USA machen, ist Armut und Hoffnungslosigkeit. Auch gibt es viel Gewalt in ihren Heimatländern, etwa durch Drogenbanden, die die Bevölkerung terrorisieren und ganze Familien umbringen. Die Menschen sind so verzweifelt, dass sie alles zurücklassen und sich in Bussen, Zügen und oft auch zu Fuß auf den Weg machen, um in den USA ihr Glück zu versuchen. Wie viele Männer, Frauen und Kinder noch unterwegs sind, ist unklar. Schlechtes Wetter, Krankheiten und Probleme mit den Unterkünften erschweren für viele die Reise.


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