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Ehrenmänner und Ehrenfrauen Ehrenamt – Was täten wir ohne die freiwilligen Helfer?

Hoher Besuch in Deggendorf: Um die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer in Deutschland zu würdigen, kam Bundeskanzlerin Angela Merkel am 20. Januar 2020 nach Niederbayern. Sie hat dort vier ausgewählte Ehrenamtliche getroffen, die sich in ihrer Freizeit für die Gesellschaft – also für uns alle – einsetzen.

Von: Veronika Baum

Stand: 20.01.2020

Symbolbild: Zusammenhalt. Kinder legen ihre Hände aufeinander. | Bild: colourbox.com

Was ist ein "Ehrenamt"?

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2016 sind in Deutschland rund 30 Millionen Menschen ehrenamtlich tätig. Das ist fast jeder zweite von uns. Eine Arbeit heißt ehrenamtlich, wenn man sie freiwillig und ohne Bezahlung erledigt. Viele kennen die Freiwillige Feuerwehr, aber auch in vielen anderen Bereichen in unserem Leben ist der Einsatz von Freiwilligen der notwendige "Kleber", der die Gesellschaft zusammenhält und lebenswert macht. Neben der Möglichkeit, sich für seine Mitmenschen einzusetzen, engagieren sich Helfer für Tiere oder die Natur – und vieles mehr.

Wo engagieren sich Kinder und Jugendliche ehrenamtlich?

Auch viele Kinder und Jugendliche arbeiten ehrenamtlich – manchmal sogar, ohne diese Tätigkeit als Arbeit wahrzunehmen. Einige spielen zum Beispiel ein Musikinstrument in einer Jugendblaskapelle, unterstützen als Ministrantin oder Ministrant den Pfarrer im Gottestdienst, haben sich in der Schule als Sanitäter verpflichtet oder schlichten in den Schulpausen Streit – alles ehrenamtliche Tätigkeiten, für die es zwar kein Geld, hoffentlich aber viel Lob – und eben "Ehre" gibt.

Was täten wir ohne die freiwilligen Helfer?

Ohne Ehrenamt läuft bei vielen Vereinen nichts: Das ist auch beim DJK Pasing so. Als radioMikro-Reporter Mischa Drautz versucht, alle Aufgaben in diesem Fußballverein selbst zu übernehmen, gerät er ganz schön ins Schwitzen …


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