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radioMikro-Kinderfilm-Tipp Der kleine Spirou

Es ist ein super Sommer, das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und Spirou und seine Freunde sind mit Fahrrad fahren, verliebt sein, trotteligen Lehrern und fiesen Schulschlägern beschäftigt, als Spirous Mutter plötzlich eine unglaubliche Ankündigung macht: Spirou soll im nächsten Schuljahr auf die Hotelpagenschule gehen!

Von: Olga-Louise Dommel

Stand: 15.11.2018

Der kleine Spirou | Bild: dpa-Bildfunk

Spirous Mama, sein Papa und sogar sein Opa waren schon Hotelpagen von Beruf und haben mit großer Leidenschaft Koffer getragen und Fahrstuhltüren geöffnet. Weil sich Spirou aber nicht sicher ist, ob er auch ein Page werden will, geht er zu einer Wahrsagerin. Die erzählt ihm erst von Reisen in exotische Länder, dann von seinem Leben als Page.

Was Spirou nicht weiß: Sein Opa hat die Wahrsagerin bestochen, damit Spirou auch wirklich Page wird! Spirou ist geknickt. Ein Leben als Abenteurer fände er eigentlich viel aufregender als das Pagendasein. Also beschließt er: Bevor er sich in sein Schicksal ergibt, will er noch mal was erleben. Er entwirft ein unglaubliches Fahrzeug mit Beifahrersitz – den Subukitu – und das Abenteuer kann beginnen.

Infos zum Film:

Der kleine Spirou
Les Films du Cap / Les Partenaires / barnsteiner-film
Ab acht Jahren
Filmstart: 15.11.2018

"Der kleine Spirou" ist ein französisch-belgischer Spielfilm mit tollen Schauspielern, sehr gut synchronisiert und – eine Comicverfilmung! Spirou wurde nämlich schon vor 80 Jahren erfunden und ist bis heute eine weltweit erfolgreiche Comicreihe über die unglaublichen Abenteuer von Spirou und seinem Freund Fantasio.

Die beiden entdecken zum Beispiel im Urwald von Palumbien das Marsupilami. Das ist ein sehr seltenes und sehr lustiges Tier, das mit seinem acht Meter langen Schwanz Leute k.o. boxen kann. Der Spielfilm erzählt die Vorgeschichte von Spirou, als er noch zur Schule geht.

So gefällt uns der Film:

Der Film ist sehr lustig, auch spannend und voller witziger Ideen. Einziger Schwachpunkt: Die Mädchen sind entweder doof, zickig oder übertrieben sexy – wie die Mathelehrerin. Aber die Botschaft stimmt: Kinder dürfen ihre eigenen Träume im Leben haben und müssen nicht immer das machen, was sich die Eltern so vorstellen.


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