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klaro-Thema: Zecken 2018 ist ein Zecken-Rekordjahr

Das warme Sommerwetter ist eine tolle Sache. Es ist ideal, um viel Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Doch es bietet auch perfekte Bedingungen für Zecken. 2018 gibt es besonders viele.

Von: Johannes Keller

Stand: 25.07.2018

Zeichnung von Leon aus der Klasse 4c der Grundschule an der Forellenstraße | Bild: picture-alliance/dpa

Ob am Badesee, im Wald oder auf dem Fußballplatz – überall, wo es Gräser und Büsche gibt, lauern Zecken. Die Zahl der winzigen Tierchen ist 2018 besonders hoch. Das kommt daher, dass es im Winter nicht sehr kalt und im Frühling und Sommer rekordverdächtig warm war.

Mehr Zecken, mehr Risiko

Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen. Eine von ihnen heißt Frühsommer-Meningoenzephalitis. FSME kann zu einer Gehirnhautentzündung führen. Eine andere bekannte Krankheit nennt man Borreliose. Zwar übertragen nicht alle Zecken diese Krankheiten, weil es aber mehr Zecken gibt als in den vergangenen Jahren, steigt auch die Gefahr, an einem Zeckenstich zu erkranken.

Zeckenkontrolle ist ein Muss

Die Risikogebiete für Zeckenkrankheiten werden immer mehr. In Bayern gibt es beispielsweise nur acht Städte und Landkreise, in denen kaum eine Gefahr besteht, an FSME zu erkranken. Deswegen ist es wichtig, sich regelmäßig nach Ausflügen in der Natur nach Zecken abzusuchen.

Hat man eine Zecke am Körper entdeckt, können die Eltern sie mit einer speziellen Zeckenzange vorsichtig entfernen oder man geht direkt zu einem Arzt. So bringt man dann die gefährliche Zecke auf jeden Fall zur Strecke.


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