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Challenge Roth 2016 Jan Frodeno pulverisiert den Weltrekord

Sensationelle Vorstellung von Jan Frodeno beim Triathlon in Roth: Mit Ansage schwimmt, läuft und fährt er zu einem neuen Langstrecken-Weltrekord. Bei den Damen siegt Roth-Debütantin Daniela Ryf aus der Schweiz.

Stand: 19.07.2016

Challenge Roth 2016 | Bild: BR-Studio Franken/Henry Lai

Der 34-jährige Frodeno hatte im Vorfeld angekündigt, in Roth eine neue Weltbestleistung aufstellen zu wollen. Die alte Marke des Rostockers Andreas Raelert lag bei 7:41,33 Stunden. Sie wurde vor fünf Jahren ebenfalls in Roth aufgestellt. Am Ende der 2016er-Challenge-Auflage schauten die Fans im Zielstadion fast ungläubig auf die Anzeigetafel. 7:35,39 Stunden benötigte Frodeno, der sich den Roth-Rekord schnappte.

"Ich bin dankbar für jeden, der mich unterwegs angefeuert hat."

Jan Frodeno nach dem Weltrekord

Zwei Schrecksekunden gab es für Frodeno auf dem Rad: Bei Kilometer 120 stürzte er. Körper und Material überstanden den Vorfall aber unbeschadet. Kurz vor dem Wechsel zum Laufen hätte ihn beinahe ein unachtsamer Autofahrer erwischt. Zweiter wurde mit über 20 Minuten Rückstand Frodenos Trainingspartner Joe Skipper aus Großbritannien, eine weitere Minute zurück kam Vorjahressieger Nils Frommhold über die Ziellinie.

Weltmeisterin gewinnt beim ersten Roth-Auftritt

Daniela Ryf gewinnt den Challenge Roth 2016

Bei den Damen gewann die Schweizerin Daniela Ryf bei ihrem Roth-Debüt. Beim Ironman in Frankfurt vor knapp zwei Wochen musste die 29-Jährige bereits auf der Radstrecke aufgeben, nur deshalb war sie in Roth überhaupt an den Start gegangen. Wegen der hohen Wassertemperaturen waren Neoprenanzüge beim Schwimmen in Frankfurt verboten worden und Ryf kühlte völlig aus. In Roth siegte sie bei ihrem Debüt in starken 8:22,04 Stunden mit über 20 Minuten Vorsprung vor der Australierin Carrie Lester und über 27 Minuten vor der Niederländerin Yvonne van Vlerken auf Platz drei.

Neuerungen zum Geburtstag

Zum 15. Geburtstag brachten die Organisatoren einige Neuerungen mit. So gab es zusätzliche Stimmungsnester geben, in denen die Zuschauer das berühmte Challenge-Feeling miterleben konnten. Außerdem erinnern 15 Stelen im Triathlon-Park in Roth an die Highlights der Challenge-Geschichte. Neu konzipiert wurden zudem die Finish-Line-Party und das Abschlussfeuerwerk.

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