Report München


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Wassernotstand in Deutschland Krisen, Konflikte, Lösungen

Brunnen vertrocknen, Seen verschwinden. In hunderten Kommunen in Deutschland wird das Wasser knapp. Das zeigt das größte Stimmungsbild, das bislang zu dieser Thematik in Deutschland erstellt wurde. Ein gemeinsames Projekt von report München mit dem Fachmagazin Kommunal.

Author: Ulrich Hagmann, Daniel Harrich, Florian Heinhold, Markus Rosch

Published at: 30-8-2022

In der Bergtheimer Mulde bei Würzburg in Bayern spitzt sich der Konflikt ums Wasser zu. Hier gibt es sehr fruchtbare Böden, aber kaum Niederschlag. Gemüse- und Blumenanbau, der intensiv bewässert wird, und Bürger, die beklagen, dass Bäche und Teiche trockenfallen. Der Kampf ums Wasser. Hier hat er schon begonnen.

"Hier drin waren richtig große Fische, die haben zehn zwölf Pfund gehabt. Das Wasser war ungefähr so hoch. Die Fische sind verendet vor vier Jahren. Eine Handvoll haben sie noch gerettet, aber die Muscheln sind dann alle abgestorben, die drin waren."

Michael Roos, Gemeinderat Unterpleichfeld, Ökologische Liste

Trockene Felder in der Bergtheimer Mulde

In den letzten Jahren fällt dieser Teich im Sommer trocken; in diesem Jahr besonders früh. Michael Roos und Winfried Schraut sind Gemeinderäte im nahegelegenen Unterpleichfeld.

"Es war immer Grundwasser da, Sie sehen ja hier nichts mehr."

Michael Roos, Gemeinderat Unterpleichfeld, Ökologische Liste

Der See wurde vom Grundwasser und einer kleinen Quelle gespeist. Aber auch die Quelle versiegt langsam.

"Was soll man dazu sagen, ich frage mich, wieso da die Ämter das nicht irgendwie kontrollieren, oder sich fragen... Normalerweise, wenn ich Wasser entnehme, muss ich schauen ob in der Nachbarschaft sich Veränderungen ergeben. Aber es ist nichts gemacht worden."

Michael Roos, Gemeinderat Unterpleichfeld, Ökologische Liste

"Was wir halt hier sehen ist das Ergebnis von meines Wissens 96 Brunnen, die seit Jahren und Jahrzehnten das Grundwasser rauspumpen und den Grundwasserspiegel absenken, eine der Auswirkungen ist halt der trocken gefallene Fischteich."

Winfried Schraut, stellv. Bürgermeister Unterpleichfeld

"Und da fällt es halt auf, woanders sehen Sie es nicht, aber hier fällt es halt wirklich auf."

Michael Roos, Gemeinderat Unterpleichfeld, Ökologische Liste

Gemüsebauern in Not

Entnehmen die Gemüsebauern in der Bergtheimer Mulde zu viel Grundwasser? Schon vor Jahrzehnten haben hier einige Bauern auf Gemüseanbau umgestellt und auf riesigen Flächen Bewässerungssysteme installiert. Einer davon ist der Gemüsehof Strauß. Vater und Sohn empfangen bayerische Behördenvertreter und zeigen Ihnen, wie groß die Not der Gemüsebauern in diesem extremen Dürrejahr ist.

"So kommen sie mit her, da können wir das Gurkenfeld mal anschauen... Das sind die Einlegegurken. Ohne Bewässerung würde die Pflanze sofort die Früchte abstoßen. Erstmal will die Pflanze überleben und dann versucht sie, was kann sie am besten loswerden, dann fängt sie an die ersten Früchte abzustoßen, die werden dann gelb und wellig und fallen ab."

Michael Strauß, Landwirt

Winfried und Michael Strauß

"Ein 25 Grad warmer Sommertag ist auch ein Sommertag, aber hat lange nicht die Verdunstungsrate, wie ein 35 Grad heißer Sommertag. Und 35 Grad tun dem Menschen mehr weh und der Pflanze auch mehr weh. Und die Menschen müssen bei 35 Grad mehr trinken und die Pflanze auch."

Winfried Strauß, Landwirt

"Die Wasserentnahme wurde uns in den letzten Jahren gekürzt, also wir können weniger Grundwasser entnehmen um die Kulturen zu versorgen. Die Hitzetage werden mehr, werden intensiver, es gibt längere Trockenphasen und dann bräuchten wir eigentlich mehr Wasser anstatt weniger."

Michael Strauß, Landwirt

"Der Konflikt ist letztlich vorprogrammiert, weil wir als Wasserwirtschaft uns um den gesamten Wasserhaushalt kümmern müssen."

Friedrich Altmann, Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg

Kampf ums Wasser - mitten in Deutschland

Ein Konflikt, der vor Jahren noch undenkbar war: Kampf ums Wasser mitten in Deutschland. Grundwasserentnahme für Bewässerung von Feldern wurde in der Vergangenheit großzügig genehmigt. Jetzt nicht mehr.

"Also wir kontrollieren. Ich kann es nur sagen, wie wir es dieses Jahr machen. Wir kontrollieren jetzt dieses Jahr engmaschiger aufgrund dieser Trockenheit. Und da muss ich sagen, eine hervorragende Zusammenarbeit auch mit den Landwirten, da gibt es nichts was uns trennen kann, sag ich jetzt mal."

Volker Hemrich, Flussmeister Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg

Wie genau die Behörden in der Bergtheimer Mulde die Bauern kontrollieren, darauf werden wir später noch einmal zurückkommen. Denn die Bürger dort schauen jetzt ganz genau auf die Grundwasserentnahme. 

Der Konflikt hier zeigt, der Klimawandel führt in Deutschland zur Wasserkrise. In einem gemeinsamen Projekt mit report München hat das Fachmagazin Kommunal in ganz Deutschland bei Kommunen und Zweckverbänden nachgefragt: Leiden sie unter Wasserknappheit? 1480 haben geantwortet.

Wasserknappheit stellen 57% der Kommunen fest, 16% haben Maßnahmen ergriffen, bspw. Garten, Poolbewässerungen oder Autowaschen verboten. Noch dramatischer die Lage im Osten Deutschlands. Wasserknappheit sehen dort 67 Prozent der Kommunen, 24% haben bereits Maßnahmen ergriffen.

Christian Erhard vom Fachmagazin Kommunal war überrascht, wie viele brisante Antworten eintrafen.

"Am Betroffensten haben mich eigentlich die Kommentare gemacht von Kommunen, die wirklich sagen, wir müssen uns aus Nachbarkommunen bereits Wasser per Tank oder ähnliches zuliefern lassen. Weil da wird es dann natürlich tatsächlich existenziell und ist eine Frage der Zeit, bis die Nachbarkommune möglicherweise dann eben selbst eine Wasserknappheit hat."

Christian Erhard, Chefredakteur Kommunal

Wasser wird rationiert

Maßnahmen ergriffen wurden auch in Gegend um Grünheide in Brandenburg. Die Wassernot ist groß. Die Badeleiter am See liegt trocken. In der Region liegt Teslas neue Gigafactory. Umweltverbände sagen, die Fabrik brauche so viel Wasser wie eine Kleinstadt.  

Für den Tesla-Chef Elon Musk kein Problem:

Elon Musk, 13.08.2021: "Hier gibt es doch so viel Wasser! Sehen Sie sich doch um."
Frage: Die Anwohner sehen das anders.
Elon Musk, 13.08.2021: "Das ist vollkommen falsch. Wasser gibt's hier im Überfluss..." 

Von wegen. Auch die Spree, nur wenige Kilometer weiter, hat nur mehr wenig Wasser.

Manu Hoyer und Steffen Schorcht haben die Bürgerinitiative Grünheide gegründet. Sie fürchten, dass die Gigafactory massiv zur Wasserknappheit beiträgt.

"Dieser Standort ist also mehrfach ungeeignet, einmal durch die Wasserproblematik, der hohe Verbrauch…"

Steffen Schorcht, Bürgerinitiative Grünheide

Schon jetzt wird das Wasser in der Region rationiert. Wasser-Neukunden dürfen nur noch 105 Liter Wasser pro Person verbrauchen. Was bedeutet das für die Menschen, die hier leben?

"Also es ist in der Tat so, dass 105 Liter pro Person pro Tag. Das hört sich vielleicht jetzt erst mal viel an. Es ist aber nicht so viel."

Steffen Schorcht, Bürgerinitiative Grünheide

Wir haben mal nachgerechnet:

105 Liter Wasser pro Person und Tag:

2 x auf die Toilette dann sind es nur noch    93 Liter
Nach 5 Minuten duschen bleiben nur noch   43 Liter
1 Mal Spaghetti kochen dann es sind es        38 Liter
Für die Waschmaschine reicht es dann nicht es fehlen 11 Liter.

"So, und das ist natürlich auch eine massive Eingrenzung unserer Lebensqualität. Und das ist ein einmaliger Vorgang in Deutschland."

Steffen Schorcht, Bürgerinitiative Grünheide

Dürre-Notstand südlich der Alpen

Auf der Alpensüdseite sind die Folgen der Dürre noch viel dramatischer. Kaum Regen, ein echter Dürre-Notstand. Der Po, die Lebensader Norditaliens ist an vielen Stellen zu einem kleinen Fluss geschrumpft. Die Landwirte in der Region sind am Verzweifeln, wie Bauer Bruno Battegazzore. Sein Brunnen: fast leer.

"Der Klimawandel wird unser Leben hier völlig verändern…"

Bruno Battegazzore, Landwirt

Er karrt mühsam das letzte Wasser auf die Felder. Wenige Kilometer weiter in der Touristenhochburg Rimini an der Adria: Zehntausende verbringen hier ihren Urlaub. So wie immer. Und der Wassernotstand: Merken die Touristen, wie angespannt die Lage ist?

Umfrage bei Touristen:

"Nö gar nicht."
"Hab ich gar nicht gemerkt."
"Ganz ehrlich gar nicht."
"Haha, nein! Nein!"
"Im Hotel ist auch nirgends die Rede von Wasserknappheit."
"Yeah, the showers work!"

Ja, die Duschen laufen überall entlang der 15 Kilometer langen Strandpromenade. Und die Betreiber der Strandbäder - wie Fabio Mancini im Bagno Belvedere - wollen von Wasserknappheit nichts wissen.

"Wasser gibt es. Keine Probleme. Alles gut. Die Kunden sind sehr zufrieden."

Fabio Mancini - Bagno Belvedere, Rimini

Wasserspiele überall: von den die Brunnen der Stadt bis zu den Poollandschaften in den Luxushotels.

"Ich kann mir ein Hotel wie unseres ohne Pool überhaupt nicht vorstellen. Das ist genauso wichtig wie die Location direkt am Strand."

Vicenzo Tantaro - i-Suite Hotel, Rimini

Dürre auf den Feldern, Pools für die Touristen

Was zählt mehr: Trockenheit oder Tourismus? Der Bürgermeister hatte im Juli strenge Regeln zum Bewässern, Autowaschen und ein Wasserverbot für private Pools erlassen. Und die Urlauber?

"Die Touristen können kommen, ohne Probleme. Sie kommen ja nicht zum Blumengießen oder Autowaschen. Es gibt da keinen Notstand."

Jamil Sadegholvaad - Bürgermeister, Rimini

Also alles halb so wild? Wenn man auf dem Markt von Rimini mit Obst- und Gemüsebauern spricht, klingt das ganz anders.

"Statt zu reifen vertrocknen die Pflanzen. Wenn das so weiter geht, müssen wir die Produktion einstellen und sind arbeitslos."

Mauro Mancini - Gemüsebauer, Rimini

Und weil die Produktion zurückgeht, steigen die Preise.

"Die Leute protestieren, sie denken, wir würden aus Spekulation die Preise hochtreiben. Sie geben uns die Schuld. Sie verstehen nicht, wie die Lage auf dem Land gerade ist. Es ist hart."

Verkäuferinnen

Kann der Weinbau dem Klimawandel trotzen?

Hart ist es auch für die Weinbauern am Main bei Würzburg. In den Steillagen vertrocknen die Trauben. Besonders der Riesling leidet. Kann der Weinbau dem Klimawandel noch trotzen?

"Also hier wo wir jetzt stehen, in Steillagen, direkt nach Süden ausgerichtet, da funktioniert es ohne Bewässerung nicht mehr."

Daniel Heßdörfer, Bayerische Landesanstalt für Weinbau

"Man sieht es ja auch, da sind viele Extremsteillagen, dass die gar nicht mehr bewirtschaftet werden."

Friedrich Altmann, Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg

"Es geht um die ganze Weinlandschaft, letztendlich, Weinlandschaft bedeutet nicht nur Weinanbau, sondern es geht um die ganze Kulturlandschaft, um Tourismus, was da dahinter steckt."

Daniel Heßdörfer, Bayerische Landesanstalt für Weinbau

Um das Weinbaugebiet in Unterfranken in Bayern zu retten, suchen sie nach Technologien, die sparsam und effizient sind. Weltmarkführer in Bewässerungsfragen sind Firmen aus Israel.

In Israel regnet es von April bis Oktober fast gar nicht. Wie trotzdem erfolgreich Landwirtschaft betrieben wird, zeigt uns Ziv Charitt vom Kibbutz Yiftah.

"Wir müssen recyceltes, wiederverendetes Wasser aus dem Tal hochpumpen, 400 Meter um es hochzupumpen und in der Landwirtschaft zu verwenden, das ist kein Trinkwasser, das ist Abwasser vom Duschen oder so, das ist nur für die Bewässerung."

Ziv Charitt, Agronomist  Netafim

Kein Tropfen Trinkwasser für die Bewässerung

Kein Tropfen Trinkwasser für die Bewässerung und sparsamster Umgang mit Wasser. Das Bewässerungssystem ist so perfektioniert, dass Messfühler zeigen, wieviel Wasser genau bei der Pflanze ankommt. Die Pflanzen sollen nur soviel Wasser bekommen, wie sie dringend brauchen. Das System ist mit modernster Funk- und Satelliten Technik ausgestattet und kann ferngesteuert werden.

"Sogar wenn ich jetzt auf den Bermudas im Urlaub bin, sagt mir mein Handy ob ich jetzt bewässern muss oder ob ich ohne auskomme."

Ziv Charitt, Agronomist Netafim

Die wassersparende Technik exportieren Sie jetzt auch nach Deutschland. Die bayerische Landesanstalt für Weinbau hat mit israelischen Experten zusammen ein auf Bodentyp und Wasserbedarf abgestimmtes System entwickelt: Nur soviel Wasser, wie die Pflanze unbedingt zum Überleben braucht.

Sparsamer Umgang mit Wasser ist in Deutschland jetzt auch das Gebot der Stunde.

"Der Grundwasservorrat wird immer weniger und das heißt, wir müssen aus Oberflächengewässern, die leistungsfähig sind, zu Abflussstarken Zeiten, sprich in den Wintermonaten, das Wasser in Speicherbehälter pumpen, um es dann in Zeiten, wo das Wasser benötigt wird, wieder verwenden zu können."

Friedrich Altmann, Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg

Genau das planen sie jetzt in der Bergtheimer Mulde. Die Gemüsebauern wollen Mainwasser im Winter ausleiten und im Sommer zum Bewässern verwenden. Alle Umkreisgemeinden unterstützen eine Machbarkeitsstudie. Nur Unterpleichfeld ist dagegen. Winfried Schraut und Michael Roos haben auch dagegen gestimmt.

"Wenn man jetzt diese großtechnische Installation erlauben würde, aus dem Main im Winter eine Million Kubikmeter zum Beispiel stehen da im Raum. Es ist ein Partikularinteresse von wenigen, dieses Wasser zu erhalten, zu bekommen. Die Allgemeinheit müsste das Projekt, das mit 10 Millionen taxiert ist unterstützen. Da muss ich sagen, für so wenige Personen, bin ich nicht bereit, dass die Allgemeinheit sich so stark beteiligt. Seit 10, 20 Jahren wird hier intensiv mit Grundwasser bewässert, durch wenige Gemüsebauern, die letztlich Früchte anbauen, die wir ohne Bewässerung hier nicht anbauen könnten."

Winfried Schraut, stellv. Bürgermeister Unterpleichfeld

Nur wenige Landwirte dürfen bewässern

Nur wenige Landwirte dürfen ihre Felder bewässern. Andrea Angenvoort-Baier von der Initiative "Wasser am Limit" kämpft gegen die intensive Bewässerung.

"Ja es gibt natürlich auch welche, die eine Überkopfbewässerung machen, die haben eine relativ hohe Verdunstungsrate und gleichzeitig soll die Bevölkerung Wasser sparen. Frustrierend, dass sich nichts tut. Wir reden mit den Behörden und es geht aber trotzdem so weiter wie bisher."

Andrea Angenvooort Baier, Initiative 'Wasser am Limit'

Andrea Angenvoort-Baier zeigt Bilder, die ihr anonym zugespielt wurden. Die Bürger fangen an, selbst zu kontrollieren und fotografieren auf den Feldern, weil sie glauben die behördlichen Kontrollen seien zu lax und es werde mehr Wasser entnommen als genehmigt.

"Wenn die Behörden nicht genügend Kontrollpersonal haben, dann müssen sie die Kontrollen halt auf eine andere Art und Weise gewährleisten. Auf jeden Fall nicht dadurch das Bevölkerung zu Brunnen geht und Wasseruhren kontrolliert. Das kann es nicht sein."

Andrea Angenvooort Baier, Initiative 'Wasser am Limit'

Vor einigen Jahren hätte sich niemand für Grundwasserentnahmen interessiert. Die Dürre zeigt: Wasser ist jetzt auch in Deutschland ein kostbares Gut geworden, das nicht mehr leichtfertig verschwendet werden kann.

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Alfred Mais, Mittwoch, 31.August 2022, 14:12 Uhr

2. Die Sturz- und Starkregen müssen im Wald und auf der Flur zurückgehalten werden!

Die Starkregen-Niederschläge müssten in den Fluren und im Wald durch Dämme zurück gehalten werden, was aber die Gemeinden machen, sind immer tiefere und breitere Gräben. So fließt das rare Regenwasser immer sofort und vollkommen unnütz ins Meer.
Gleichzeitig müssten wieder die vielen Drainagen aus den Felder herausgenommen werden, denn nur dann erholt sich das Grund-Trinkwasser.wieder und kann auch "gezielt" zum Bewässern benutzt werden, wenn nur 30% der Grundwasser-Neubildung (so die EU) dafür verwendet wird.
Gleichzeitig sollte man nur die Pflanzen anbauen, die auch hier im Bergtheimer Becken wachsen.

Gleichzeitig wäre es großartig, wenn Sie mal die paar Sätze bringen könnten. Ich kämpfe seit 20 Jahren für das Grundwasser und keiner will etwas davon hören, dass man die Regenfälle bei uns in der Region zurückhält, eben da, wo sie gebraucht werden.
Die Regierung, Universitäten, Forstamt, die WWA alle schlafen, auch die Gemeinden
Alfred Mais Weinbergstr. 17 97294 Unterpleichfeld

Heinz Krömker , Mittwoch, 31.August 2022, 12:20 Uhr

1. Wassermangel

Warum können wir im Winter das viele Wasser nicht aus Flüssen und Bächen in die, im Sommer, trocken Gebiete pumpen. Der natürliche Speicher, der Boden und das Grundwasser würden sich erholen. Die Bäume hätten genug Wasser. Die Verdunstung in den Blättern würde für Abkühlung und Luftfeuchtigkeit sorgen.Die Waldbrände würden weniger.und der Baumbestand würde sich erholen. Bei ausgeglichem Grundwasserspiegel würden die Quellen nicht so schnell versiegen. Warum bringen wir das Wasser nicht dahin wo es gebraucht wird???