ARD-alpha - Warum bin ich, wie ich bin

Warum bin ich, wie ich bin

Persönlichkeitsentwicklung Warum bin ich, wie ich bin

Stand: 12.06.2018 | Archiv

Sendungsbild "Warum ich bin wie ich bin?" | Bild: BR

Die beiden Reporter Nina und Michael begeben sich auf eine Spurensuche der besonderen Art: Sie wollen wissen, wie sie zu dem Menschen geworden sind, der sie heute sind. Anhand von Beispielen aus ihrem eigenen Leben zeigen Nina und Michael die Entwicklungsstufen vom Baby bis zum Senioren auf und erörtern spezielle Fragen sowohl im Gespräch mit renommierten Wissenschaftlern und Experten - als auch im Dialog mit Familie und Freunden.

Die ARD-alpha Sendereihe "Warum bin ich, wie ich bin" befasst sich in 12 Folgen mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Sie beginnt in der ersten Folge mit möglichen Prägungen im Mutterleib, verfolgt die Entwicklung von Kindern vom Säuglingsalter bis zur Schule, beleuchtet das Thema Pubertät und Erwachsensein  und endet schließlich in Folge 12 mit den Herausforderungen des hohen Alters.

Eine Produktion der INTER/AKTION GmbH im Auftrag von ARD-alpha.

Die Folgen im Überblick

1. Vom Eisprung zum Ursprung

Nina und Michael möchten wissen, was sie – auf psychologischer wie biologischer Ebene - zu den Persönlichkeiten gemacht hat, die sie heute sind. Sie treffen Prof. Wolfgang Enard, der im Bereich Entwicklungsbiologie lehrt und forscht und die Entwicklungsneurologin Dr. Angelika Enders, die berichtet, was uns bereits im Mutterleib beeinflusst und unsere Persönlichkeitsentwicklung prägen kann.

2. Von der Wiege zum sozialen Wesen

Michael wird Onkel. Nun will er wissen, ob wir schon als Säuglinge eine ganz eigene Persönlichkeit haben können, er spricht außerdem mit der Entwicklungsneurologin Dr. Enders und besucht einen Babyschwimmkurs. Auch Nina sucht nach Antworten und spricht mit der Entwicklungspsychologin Prof. Lieselotte Ahnert, über die Anfänge der Persönlichkeitsentwicklung.

3. Der Weg zum selbstbestimmten Menschen

Unsere zwei Reporter fragen sich, was uns als Kinder formt. Sie begeben sich in eine Kinderkrippe, sprechen mit Entwicklungspsychologin Prof. Lieselotte Ahnert und besuchen einen Kindergarten. Was lernen wir in diesem Alter? Wie kann man Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung in dieser Phase unterstützen?

4. Schulkinder und die eigene Identität

Nina und Michael wollen wissen, wie sich Kinder in der Schulzeit verändern. Mit welchen Eindrücken und Anforderungen werden sie konfrontiert und wie wirkt sich der Leistungsdruck auf unsere Persönlichkeitsentwicklung aus?

5. Frühadoleszenz

Unsere beiden Reporter erinnern sich an ihre Pubertät: Eine Zeit, in der totales Gefühlschaos herrschte – genau wie bei den Jugendlichen heute. Nina unterhält sich mit Schülern ihres ehemaligen Gymnasiums und im Gespräch mit Experten erfahren Michael und Nina, warum Pubertierende oft wirklich nicht wissen, was sie tun und welche Rolle dabei Umstrukturierungen im Gehirn spielen.

6. An der Kreuzung zum Erwachsensein

Es gibt Leute, für die war es die schönste Zeit ihres Lebens. Es gibt aber auch Leute, die ihre Jugendzeit am liebsten aus dem Gedächtnis löschen würden. Eines ist klar: spurlos geht diese Zeit an niemandem vorbei. Unsere Reporter erinnern sich an ihre eigene Jugendzeit zurück, ziehen mit Jugendlichen durch das Nachtleben und unterhalten sich mit Experten über das Thema Jugendkultur.

7. Plötzlich ein ausgewachsener Erwachsener

Warum entscheiden wir uns für unseren Lebensweg? Warum wählen wir einen bestimmten Beruf? Und warum ist das manchmal so schwierig und steinig? Fragen, die unsere beiden Reporter Nina und Michael zu beantworten versuchen. Sie treffen auf den Psychologen Prof. Frank Spinath, den Sozialpsychologen Prof. Dieter Frey und sprechen mit den Mitarbeitern eines Familienbetriebs.

8. Die Suche nach dem Glück

Es wird ernst für Nina und Michael: Denn auf ihrer Reise müssen sie sich plötzlich mit dem Jetzt-Zustand ihres Lebens auseinandersetzen. Mit Mitte Dreißig ist man natürlich längst kein Jugendlicher mehr - aber "richtig" erwachsen fühlen sich viele auch noch nicht. Verschiedene Experten veranschaulichen die besonderen Aspekte dieser Lebensphase.

9. Das Ich & die Anderen

Unsere Reporter Nina und Michael fragen sich diesmal, ob es stimmt, dass man bereits als Kleinkind die Charakterzüge besitzt, die einem ein Leben lang bleiben. Ein  Persönlichkeitspsychologe erklärt außerdem, warum wir unserer Wahrnehmung trauen dürfen, obwohl die reale Welt, wie wir sie wahrnehmen, nur eine Vorspiegelung unserer Neuronen ist.

10. Midlife & Endlichkeit

Die Suche unserer Reporter nach den Gründen für die Midlife-Crisis beginnt im Motorradladen. Von dort aus geht es an die Uni Bremen, zur Glücksforscherin Prof. Hilke Brockmann und schließlich zur Hormonspezialistin Dr. Vanadin Seifert-Klauss. Nach so vielen ernsten Themen besucht Michael ein Lachyoga-Seminar, um selbst einmal zu sehen, wie der Körper unsere Psyche beeinflussen kann.

11. Der Sinn des Lebens und die Angst vor dem Alter

Unsere Reporter stellen sich die Sinnfrage. Sie sprechen mit einem Zen-Lehrer und einem Priester, um zu ergründen, was - vor allem alte Menschen - in der Religion zu finden hoffen. Michael macht sich außerdem Sorgen, als grimmiger Alter zu enden. Der Gerontologe Prof. Andreas Kruse kann ihn beruhigen: er zeigt ihm die schönen Seiten des Alters.

12. Alt sein ohne Ende

Irgendwann muss jeder Mensch das letzte Kapitel seins Lebens aufschlagen. Das wissen auch unsere beiden Reporter. Am Ende eines Lebens stellt ein Mensch dass dar, was er während seines Lebens erfahren hat. Auf dem Ende ihrer Reise besuchen die Reporter Altenheime, Senioren-WGs und ein Tanzcafé für Demenzkranke. Der Gerontologe Prof. Andreas Kruse erzählt, welche Entwicklungspotentiale auch im hohen Alter noch in den Menschen stecken.