ARD-alpha - Vom Ahorn bis zur Zwiebel


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Vom Ahorn bis zur Zwiebel Die Kiefer

Sie ist ein wahrer Überlebenskünstler - zäh, anspruchslos und weit verbreitet: die Kiefer. Wir stellen diesen spannenden Baum vor - in Text, Bild und Video.

Stand: 01.08.2009

Kiefer | Bild: BR

Die Kiefer wächst auf trockenen Standorten genauso wie in nassen Mooren. Wie kaum ein anderer Baum hat sie sich dem veränderten Klima in Laufe der Jahrhunderte angepasst. Auch in ihrer Wuchsform passt sie sich ihrer jeweiligen Umgebung an: In höheren Lagen wächst sie schmal und kegelförmig in die Höhe, im Tiefland kann sich ihre Krone schirmförmig ausbreiten.

Wegen ihrer Anspruchslosigkeit wurde die Kiefer im letzten Jahrhundert in großflächigen Monokulturen angepflanzt. Inzwischen hat man erkannt, dass diese Monokulturen sehr anfällig sind für Schäden durch Insekten oder durch Pilze.

Die Kiefer - Steckbrief:

  • Kronenform: in höheren Lagen schmal, kegelförmig, im Tiefland schirmförmig
  • Wuchshöhe: bis 40 Meter
  • Alter: bis rund 300 Jahre
  • Äste: immer mehrere auf einer Höhe (=quirlständig)
  • Rinde: bei jungen Waldkiefern glatt und graugelb, ältere Bäume rot und abblätternd
  • Nadeln: vier bis sieben Zentimeter lang, blaugrün, zu zweit zusammen, spitz
  • Blüten: jeder Baum hat männliche und weibliche Blüten (= einhäusig)
  • Zapfen: erst grün, dann verholzt
  • Wurzel: Pfahlwurzel, etwa zwei Meter lang; in lehmigen Böden zusätzlich Senkwurzel
  • Standort: anspruchslos; trockene Standorte genauso wie nasse Moore
  • Verwendung: als Konstruktions- und Möbelholz

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