ARD-alpha - Vom Ahorn bis zur Zwiebel


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Vom Ahorn bis zur Zwiebel Der Spargel

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welcher Teil der Pflanze das eigentlich ist, was wir als Spargel essen? Die Wurzel? Der Blattstängel? Die Frucht? Wir lüften dieses und noch mehr Geheimnisse des Spargels - in Text, Bild und Video.

Stand: 28.11.2009

Spargel | Bild: picture-alliance/dpa

Spargel hat ein unterirdisches Speicherorgan, mit dessen Hilfe er den Winter überlebt: das Rhizom. Aus dem Rhizom wachsen im Frühjahr fleischige, weiße Sprosse. Diese Sprosse sind das, was wir als Delikatesse schätzen. Über der Erde werden die Sprosse grün. Sie verzweigen sich in dünne Ästchen, an denen statt Blättern nadelförmige Kurztriebe sitzen. Spargel hat übrigens hübsche Blüten: zarte, kleine Glöckchen.

Die Gemüsedelikatesse - weiß oder grün

Spargelsprosse bestehen zu 95 Prozent Wasser, und haben kaum Kohlehydrate. Der typische Spargelgeschmack kommt von der Asparagussäure. Sie wirkt im Körper entwässernd. Es gibt zwei Ernteformen: Der weiße Spargel wächst als "Bleichspargel" in Erdhügeln. Daher entwickelt er kein Blattgrün. Grünspargel dagegen wird geerntet, nachdem er über der Erde am Licht seine grüne Farbe entwickelt hat. Er enthält mehr Vitamin C und Karotin als der Bleichspargel.

Der Spargel - Steckbrief:

  • Wuchshöhe: maximal 150 Zentimeter
  • Blätter: keine Blätter, statt dessen gebüschelte, nadelförmige Kurztriebe
  • Blütezeit: zwischen Mai und Juni
  • Blüte: klein, grünlich-weiß, glockenförmig
  • Bestäubung: durch Insekten
  • Frucht: kugelige Beere
  • Vermehrung des Kulturspargels: Teilung des Rhizoms, wodurch Klone entstehen

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