ARD-alpha - Schulfernsehen


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Phänomen Sucht Genussmittel und Drogen

Quer durch alle Kulturkreise versuchen Menschen ihr Leben mit Drogen zu bewältigen. Eine Vielzahl von Substanzen steht bereit, um der Glückseligkeit näher zu kommen oder Leistungsdruck zu kompensieren. Die Folgen sind verheerend.

Von: Anita Bach, ein Film von Anita Bach

Stand: 30.11.2012

Symbolbild: Jemand blickt in ein Glas mit Alkohol | Bild: colourbox.com

Rauschmittel und Drogen verwenden die Menschen in vielen Ländern der Erde. Im Jemen beispielsweise kauen Männer die Blätter des Khatstrauches. Khat wirkt euphorisierend und wird als vermeintlich "sichere" Naturdroge auch hierzulande konsumiert. In Afghanistan gewinnt man Opium aus der Samenkapsel der Mohnpflanze. Der milchige Saft ist der Rohstoff für Heroin und Morphin.

Alkohol - die bagatellisierte Droge

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Bier stellt man in Bayern aus Hopfen, Wasser und Malz her. Bier, Wein und andere alkoholhaltige Getränke gelten in unserer Gesellschaft als Genussmittel. Alkohol zählt zu den legalen Drogen. Zum gepflegten Essen gehört ein "guter Tropfen" und abends trinkt der gestresste Büroarbeiter gern ein Bierchen zur Entspannung. Nach einer Überdosis heißt es verharmlosend, man habe wohl "zu tief ins Glas geschaut".

Folgen des Rauschmittelmissbrauchs

In einem Institut demonstrieren Forscher die Auswirkungen von Alkohol auf Ratten und Mäuse. Bei regelmäßigem Konsum stellt sich zwangsläufig eine Abhängigkeit ein. In Experimenten zeigen Schülerinnen die Auswirkungen des Genussmittels Tabak. Nikotin wirkt sich auf die Durchblutung aus und das kann gemessen werden: Die Außentemperatur der Haut an den Fingern sinkt. Der Rauch einer Zigarette verfärbt einen Filter gelb. Mithilfe einer Vergleichsskala wird der Teergehalt einer Zigarette bestimmt. Trickfilmsequenzen veranschaulichen das Phänomen der Sucht und die Vorgänge an den Synapsen der Nervenzellen sowie im Gehirn. Der Film endet mit einem Besuch in einer Drogenberatungsstelle.


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