ARD-alpha - Schulfernsehen


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Wie funktioniert das? "Ich glaub', ich träume!" - Hinter den Kulissen der Kölner Oper

Perfekte Inszenierung, großer Auftritt - das ist Oper von vorn betrachtet. Der Blick von hinten zeigt, wie das Spektakel entsteht. Der Schüler Marlon erlebt hautnah, wie Künstler, Kulissenschieber, Chor, Regisseur und andere Spezialisten im Musiktheater zusammenarbeiten und ihr Bestes geben.

Von: Ilse Wilbich, ein Film von Inka Friese

Stand: 07.06.2012

Symbolisch: Reihen von roten Polsterstühlen | Bild: colourbox.com

Marlons Eltern besuchen die Oper. Neugierig schleicht der Junge hinterher und es gelingt ihm, durch den Lastenaufzug ins Kölner Opernhaus zu gelangen. So verbringt Marlon den Abend hinter den Kulissen - ein unvergessliches Abenteuer.

Hinter dem Vorhang pulsiert das Leben

Kaum ist er ins Gebäude eingedrungen, entdeckt Marlon eine geheimnisvolle Opernsängerin. Bei seinem Streifzug sieht er noch viele andere Menschen, die in der Oper arbeiten: einen Tenor, der sich einsingt; Balletttänzer, die sich aufwärmen; Musiker, die im Orchestergraben ihre Instrumente stimmen; die Souffleuse, die in ihrem Kasten Platz nimmt; den Regisseur, der an Monitoren die Vorstellung überwacht. Er begegnet auch dem Beleuchter, der an einem großen Mischpult die verschiedenen Scheinwerfer ein- und ausschaltet.

Verdis "Maskenball" von der anderen Seite betrachtet

Als sich Marlon in die Requisite verläuft, lernt er den Schnürboden kennen und sieht zum ersten Mal einen Eisernen Vorhang. Eine Weile schaut er - versteckt in den Kulissen - der Aufführung von Verdis "Maskenball" zu. Bevor die Oper zu Ende ist, schleicht sich Marlon leise davon. Als seine Eltern nach Hause kommen, liegt er scheinbar friedlich schlummernd im Bett.


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