ARD-alpha - Schulfernsehen


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Ich mach's! Konditor/-in

Früh aufstehen gehört zum Job dazu: Schließlich wollen die Kunden frischen Kuchen - und das schon, wenn die Konditorei öffnet. Der Film zeigt, wie kreativ die Ausbildung in diesem Beruf ist.

Von: Ein Film von Thomas Rex u. a.

Stand: 27.08.2012

Konditor | Bild: BR

Christian macht sich auf zu seinem ersten Arbeitstag als Konditor-Auszubildender. Zu dieser Zeit lag er als Schüler noch im Bett. Doch jetzt steht er schon um 5:30 Uhr in seinem Ausbildungsbetrieb. Zunächst überprüft er die Lieferung, zählt die Kisten mit Zwetschgen, Trauben und Aprikosen. Dann beginnt das Kuchenbacken. Je nach Saison unterscheiden sich die Produkte: Erdbeertorten im Frühsommer und Zwetschgenkuchen im Spätsommer.

Viel Arbeit vor Feiertagen

An Ostern und Weihnachten ist besonders viel los. Da können auch Überstunden anfallen. Christians erste Aufgabe ist es, einen Zwetschgenkuchen zu belegen. Die Zwetschgen muss er erst einmal vorbereiten: Früchte aufbiegen, Kern raus und anschließend noch kontrollieren, ob sich auch kein Splitter oder Ungeziefer im Inneren versteckt haben. Die Zwetschgen muss er systematisch auf dem Boden verteilen. Eine nach der anderen in eine Reihe, dann die nächsten versetzt darunter wie eine Mauer. Sonst geht der Teig hoch und alle Mühe wäre umsonst. Christian muss also geschickt und genau sein.

Das Auge isst mit

Mit Torten und Pralinen hat Christian an seinem ersten Arbeitstag noch nichts zu tun. Später wird hierbei Christians Kreativität gefragt sein: Mit Sahne, Marzipan, Schokolade werden nicht nur mehrstöckige Hochzeitstorten zu einem Schmuckstück. Bei solchen Sonderaufträgen beraten Konditoren die Kunden und sprechen mit ihnen ab, wie zum Beispiel die Torte am Ende aussehen soll. Konditoren stellen sehr unterschiedliche Teigarten wie Biskuit-, Hefe- oder Mürbeteig her. Dafür müssen sie auch geschickt mit verschiedenen Back- und Küchengeräten umgehen. Aber auch Eis, Zuckererzeugnisse und Pralinen gehören zu ihrem Angebot.

Das alles lernen sie während ihrer dreijährigen Ausbildung in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb. Bei einem Schnupperpraktikum machte sich Christian schon mit der Arbeit vertraut. Später kann er sich zum Meister weiterbilden und selbstständig machen. Bis dahin wird er wohl noch einige Zwetschgenkuchen belegen.


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