ARD-alpha - Schulfernsehen


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Ich mach's! Industriekaufmann/-frau

Ob Marketing oder Buchhaltung, Azubi Markus kennt den Arbeitsalltag in seinem Unternehmen genau. Doch seinen Chefs genügt das nicht. Angehende Industriekaufleute müssen sich in einer Juniorfirma bewähren, im "eigenen" Betrieb Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass die Zahlen stimmen.

Von: Ein Film von Thomas Rex u. a.

Stand: 19.10.2012

Eine Industriekaufmann arbeitet am Computer | Bild: BR

Markus hat sich für eine Karriere mit Lehre entschieden. Der angehende Industriekaufmann sitzt am Schreibtisch im Großraumbüro, leger gekleidet in Pulli und Jeans. Aber der Job ist keineswegs so locker wie es auf den ersten Blick erscheint. Höchste Konzentration ist gefordert, denn die Geschäftsabläufe in der Firma müssen präzise dokumentiert werden. Das Unternehmen, in dem Markus ausgebildet wird, verarbeitet Fliesstoffe zu Windeln, feuchten Tüchern, Filtern etc.

Aktiv sein in einer vernetzten Arbeitwelt

Neben dem Computer steht das Telefon. Das bedient Markus viele Male am Tag. Denn mit Kunden und Kollegen muss er ständig Kontakt halten. Zum Beispiel wenn er beim Versand klären will, ob eine Lieferung schon auf dem Weg zum Abnehmer ist. Damit Markus als Auszubildender seinen Betrieb richtig kennen lernt, übernimmt er nebenbei, wie viele Lehrlinge schon vor ihm, den Postdienst. Dieser Gang durch alle Abteilungen ist in vielen Firmen ein Muss.

Azubis betreiben ihre eigene Firma

Einige Unternehmen bieten ihren Azubis auch an, für einige Zeit ein "eigenes" Geschäft zu managen: Juniorfirma nennt sich das. So wachsen die Nachwuchskräfte in wichtige Funktionen hinein und können ausprobieren, was sie in der Berufsschule und im Betrieb schon gelernt haben. Das machen Miriam, Sarah und Markus mit großer Leidenschaft - ob im Vertrieb, im Marketing oder als Abteilungsleiter. Ihre Chefs sind zufrieden, denn die jungen Leute übernehmen Verantwortung, arbeiten selbstständig und lernen Teamfähigkeit.


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