ARD-alpha - Schulfernsehen


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Ich mach's! Bäcker/-in

Nachts, wenn alle schlafen, beginnen sie mit der Arbeit, damit es zum Frühstück frische Semmeln gibt. Hier ausgebildete Bäcker sind international wettbewerbsfähig und die Produktvielfalt hierzulande kann sich sehen lassen.

Von: Ein Film von Thomas Rex u. a.

Stand: 23.11.2012

Laugenstangen werden mit Sesam und Mohn belegt | Bild: BR

Schon früh müssen sie aus den Federn: Andi Hofmann, Auszubildender im dritten Lehrjahr in einer Pegnitzer Landbäckerei, und Jenny Aragon; sie lernt bei einem Großbäcker in Erlangen-Tennenlohe im zweiten Jahr. Andi setzt den Sauerteig an und platziert die Brötchen aufs Backblech. Jenny dreht Brezeln an der Brezelmaschine. Danach muss sie mit aller Kraft Teigportionen rundwirken, um die Luft herauszudrücken – das geht ihr gehörig in die Oberarme!

Bäckerlehrlinge arbeiten auch am Samstag, dafür bekommen sie einen Wochentag frei. Sie müssen rechnen können, denn bei den Rezepten geht es um Maße, Gewichte und ums Einmaleins. "Geschickte Finger" sind hilfreich, wenn's ums Brezeldrehen und Gebäck verzieren geht. Ab und zu müssen Jungbäcker auch schwer heben - einen Sack oder ein volles Blech. Vor Abschluss des Lehrvertrages ist es ratsam, durch einen Allergietest eine mögliche Mehlstauballergie auszuschließen. Die Lehrlingsvergütung liegt im Mittelfeld der Lebensmittelbranche, ein Bäckerlehrling verdient etwa so viel wie ein Metzgerazubi.


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