ARD-alpha - Schulfernsehen


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Ich mach's! Goldschmied/-in

Manchmal entwerfen sie kunstvolles Geschmeide, oft erledigen sie Reparaturen oder arbeiten Schmuckstücke um. Goldschmiede, wahre Präzisionsarbeiter, sind zumeist in Handwerksbetrieben oder in der Schmuckindustrie tätig. Nur wenige Kreative machen sich selbständig und eröffnen ein eigenes Atelier.

Von: Tanja Rohr, ein Film von Tanja Rohr

Stand: 24.10.2011

Ein edler Ring | Bild: BR

Pia Heuser aus Würzburg hat sich für eine Ausbildung zur Goldschmiedin entschieden. Die Präzisionsarbeit macht ihr Freude und es fasziniert sie, wie aus edlen Materialien Schmuck entsteht. Dafür nimmt Pia sogar die Schattenseiten des Berufs in Kauf: den Umgang mit Lösungsmitteln und Säuren.

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Goldschmiede brauchen viel Beharrungsvermögen. Meist arbeiten sie stundenlang an einem winzigen Schmuckstück, sie biegen Drähte oder formen Edelmetalle. Auch Walzen, Hämmern und Löten gehört zu ihrer Tätigkeit. Sie beraten Kunden und zeichnen Entwürfe. Und manchmal können sie stolz sein, wenn jemand ihren Schmuck trägt. Doch oft müssen sie nach Kundenwünschen arbeiten oder schlichte Reparaturen erledigen.

Jobs für Goldschmiede gibt es in kleinen Handwerksbetrieben und in der Schmuckindustrie. Der Sprung in die Selbstständigkeit ist wie bei vielen anderen Tätigkeiten ein Wagnis. Wer ein eigenes Atelier betreiben, Entwürfe verkaufen und seine Ideen versilbern möchte, sollte höchst kreativ sein. Ein Studium bzw. eine Zusatzqualifikation an einer (Kunst-)Akademie im Anschluss an die Lehre können da nicht schaden.


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