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Arbeitswelten Mein Vater ist Industriemechaniker

Herbert van Meegeren stellt Pflüge her. In den Ferien darf sein Sohn Markus in der Landmaschinenfabrik mithelfen, Bleche schneiden und bearbeiten. Das ist gar nicht so einfach, denn es kommt auf jeden Millimeter an.

Von: Ein Film von Johannes Backes

Stand: 28.03.2013

Mein Vater ist Industriemechaniker | Bild: WDR

Seit bald drei Jahrzehnten Jahren montiert Herbert van Meegeren Pflüge in einer Landmaschinenfabrik. Er hat Schlosser gelernt, inzwischen nennt sich dieser Beruf Industriemechaniker. Sein Sohn Markus zeigt viel Interesse für den Job des Vaters, schon oft hat er ihn im Betrieb besucht. Schließlich ist es soweit: In der Werkhalle darf Markus zum Schnuppertag antreten.

Die Herstellung von Pflugscharen ist Millimeterarbeit

Der Schüler lässt sich vom Vater und seinen Kollegen die einzelnen Arbeitsschritte genau erklären. Im Rohmetalllager findet er Bleche, Rohre und verschiedene Eisenteile, die von einem Stahlwerk geliefert wurden. Durch die Bearbeitung dieser Materialien wird am Ende ein Pflug entstehen. Gespannt betrachtet Markus, wie Schneidbrenner zum Einsatz kommen, wie Blechkanten exakt abgeschrägt und in der Schmiede Eisen gehärtet werden.

Ohne Roboter geht in der Metallverarbeitung nichts mehr

Die Schweißarbeit wird in der Landmaschinenfabrik von Robotern bewältigt. Vom Schaltpult aus steuern die Industriemechaniker ihre vollmechanischen Helfer. Nachdem die Pflugscharen poliert wurden, befestigt Herbert van Meegeren sie an einem stabilen Gestell. Markus darf mit anpacken. Anschließend kommt der Pflug in die Lackiererei. In der Endmontage werden schließlich Räder, Reifen, Schläuche und Kabel angebracht.

Am Ende des Tages hat Markus viel gelernt. Er weiß nun, dass die anspruchsvolle Montagearbeit eine Berufsausbildung voraussetzt, dass in der Metallbranche gute Fachkräfte gesucht sind und Teamarbeit für Industriemechaniker ein Muss ist.


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