ARD-alpha - Schulfernsehen


1

Arbeitswelten Mein Vater ist Tierpfleger

Soaps im TV und der Hype um den tapsigen Eisbären Knut haben den Beruf des Tierpflegers zum Traumjob gemacht. Doch diese Arbeit bedeutet nicht nur kuscheln mit Tieren. Die Schüler Oliver und Philipp wollen wissen, wie's im Zoo tatsächlich aussieht.

Von: Volker Eklkofer & Simon Demmelhuber, ein Film von Christiane v. Schwind

Stand: 22.03.2013

Tierpfleger Martin Albertz mir einem Brillenpinguin | Bild: WDR/ taglicht media

Martin Albertz ist Tierpfleger im Duisburger Zoo. Zusammen mit drei Kollegen kümmert er sich um acht verschiedene Tierarten, insgesamt etwa 70 Tiere. Dazu zählen auch die Robben und Pinguine. Jeden Morgen lässt Herr Albertz seine Schützlinge aus den Käfigen in ihre Gehege. Dabei überprüft er sorgfältig, ob alle gesund sind, ob es Nachwuchs gegeben hat oder womöglich ein Tier gestorben ist.

Der Tierpfleger als "Showstar"

Kunststücke bei der Fütterung

Herr Albertz pflegt seine Robben nicht nur, er dressiert sie auch. Bei der Fütterung zeigen sie dann ausgelassen ihre Kunststücke. Die Besucher des Zoos sind begeistert.

Kein Job für "Weicheier"

Tierpfleger zu sein bedeutet aber nicht nur bei lustigen Präsentationen aufzutreten. Martin Albertz muss bei Wind und Wetter, Schnee und Kälte im Freien arbeiten. Er versorgt seine Lieblinge und repariert Gatter, Käfige und Volieren. Schubkarre, Schaufel und Putzzeug gehören zu seinen wichtigsten Arbeitsgeräten. Auch der Griff in Kot oder übel riechende Futterbottiche lässt sich nicht vermeiden. Manchmal muss Herr Alberts sogar eine Taucherausrüstung anlegen, um den Boden des Robbenbeckens von Algen und Schmutz zu befreien.

Der Tierpfleger als Ersatzvater

Mehr Berufe

Theo Ortmann und seine Tochter Svenja fahren auf einem Bulldozer über eine Müllkippe | Bild: WDR zum Artikel Arbeitswelten Mein Vater ist Müllwerker

Theo Ortmann ist Müllmann in Köln. An einem Ferientag darf ihn Tochter Svenja begleiten und erfährt dabei, was der Papa auf einer Tour so alles erlebt. Einen tiefen Eindruck hinterlassen die Müllkippe und die Verbrennungsanlage. [mehr]

Als Herr Albertz eines Tages einen kleinen Brillenpinguin mit nach Hause bringt, sind seine Söhne Oliver und Philipp hellauf begeistert. Der Vogel, der den Namen Benjamin bekommt, schlüpfte viel zu früh, mitten im Winter. In der kalten Jahreszeit sind seine Überlebenschancen im Zoo gering. Familie Albertz füttert den Kleinen und zieht ihn fürsorglich auf. Kein Wunder, dass sich Oliver und Philipp zu Pinguinexperten mausern.


1