ARD-alpha - Schulfernsehen


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Achtung! Experiment Der schwebende Wal

Piloten erhitzen die Luft in ihrem Ballon mit einem Propangasbrenner. Dann hebt das Fluggerät ab, die Himmelfahrt beginnt. Doch funktioniert der Trick auch mit der Kraft der Sonne? Wir wagen den Test mit unserem "Wal".

Stand: 10.01.2013

Ein Walballon auf dem Weg nach oben | Bild: WDR/SWR

Ohne heiße Luft geht gar nichts

Ballonfahren ist eigentlich eine altmodische, aber faszinierende Fortbewegungsart, die eine kleine Schar Wagemutiger begeistert. In Heißluftballons ist ein schwenkbarer Brenner angebracht, der durch Erhitzen der Luft für Aufstieg sorgt. Warme Luft dehnt sich aus, die Luftdichte sinkt, Antriebskraft entsteht. Ein Forscherteam will herausfinden, ob ein Ballon auch mit Sonnenwärme fliegen kann. Für den Versuch wird ein walförmiger Ballon gebaut. Doch zunächst brauchen die Wissenschaftler viel Geduld, denn es regnet. Dann reißt der Himmel auf, bei strahlendem Sonnenschein wird der "Wal" aufgeblasen. Erhitzt er sich ausreichend? Steigt er nach oben?

Schweben mit dem Heißluftballon - ganz ohne Brenner

Eine junge Frau, 60 Kilogramm schwer, steht als Pilotin im Korb, um den 120 Kilogramm-Ballon zu fliegen. Die Bilder einer Thermokamera, die die Wärmeverteilung zeigen, stimmen die Forscher optimistisch. Und dann ist es soweit: Lautlos hebt der Ballon ab, beginnt langsam zu steigen und schwebt über der Landschaft.


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