ARD-alpha - Phase 3


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Phase 3 Patrick Daughters

Der Regisseur Patrick Daughters lebt in New York und drehte Videos für Yeah Yeah Yeahs, Beck, Interpol, The Shins, Depeche Mode und viele andere Künstler.

Stand: 19.08.2011 | Archiv

Patrick Daughters Themenbild | Bild: Patrick Daughters

2003 filmte er sein erstes Musikvideo, 2007 seinen ersten Werbefilm. Sein Zukunftsprojekt: Ein Spielfilm.

Idole von Mowgli bis Don Johnson

Patrick Daughters wurde in Berkeley in Kalifornien geboren. Als kleines Kind lebte er in Rio de Janeiro.

Dort sah er den Disney-Film "Dschungelbuch" und wollte unbedingt so werden wie Mowgli - in seiner Begeisterung trug er sogar den gleichen Haarschnitt.

Später, wieder in Kalifornien, eiferte er Ponch, einer Figur aus der amerikanischen TV-Serie CHiPs -California Highway Patrol nach und wollte seinen Namen offiziell in "Ponch Daughters" ändern lassen. Seine Eltern hielten ihn aber davon ab.

Auszeichnungen

  • Grammy-Nominierung für das Video zu Feists "1234"
  • Bestes internationales Video (CAD) für Video zu Feists "1234"
  • Premiere des Videos für "No one Does It Like You" (Department of Eagles) im Museum of Modern Art in New York
  • 2007, in seinem ersten Jahr als Werbefilm-Regisseur, gewann er den Preis für den besten Regisseur beim First Boards Awards; seine Arbeit erhielt einen AICP award und eine D&AD Nominierung.

Im Alter von sechs Jahren stand der nächste Umzug an, diesesmal in einen Vorort von Washington DC. Dort lebte er, bis er 18 war. 
Zu seinen Vorbildern dieser Zeit gehören in chronologischer Abfolge: Michael Knight (den David Hasselhoff in "Knight Rider" verkörpert), Michael Jann als Vincent in "Airwolf",  Sonny Crocket (Don Johnson in "Miami Vice"), WWF-Wrestler Jimi "Superfly" Snooka, Skateboarder Steve Caballero, Chuck D von Public Enemy, Crispin Glover als Lane in "River’s Edge", Basketballstar Grant Hill, Nicholas Cage in "Wild at Heart".

Wie man NICHT lernt, Filme zu machen

Kein Wunder, dass Daughters eine Karriere im Filmbusiness anstrebte und an der New York University Film studierte. Davon rät er allerdings heftig ab. Heute würde er ein philosophisches oder wissenschaftliches Studium bevorzugen, "d.h. lernen, WORÜBER man einen Film macht, nicht lernen WIE man ihn macht".


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