ARD-alpha - Phase 3


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Phase 3 Doublevisions

Ich verstehe mich als Projektionskünstler mit dem Pseudonym „Genelabo“. Die Bezeichnung „Projektionskünstler“ vereint aus meiner Sicht die Tätigkeit mit Videobeamern, Diaprojektoren, Licht, LED Panelen, Großprojektoren und Projektionsflächen, mit meinen Vorstellungen, Meinungen, Grafiken, Dias, Lichter, Bilder und Videos bei einer Veranstaltung zu zeigen.

Stand: 12.09.2011 | Archiv

Doublevisions | Bild: Doublevisions

Die Tätigkeit wird umgesetzt in Form von statischen Installationen, Bewegtbildern oder als Live mixender Video/Diakünstler. Abgestimmt auf den jeweiligen Rahmen des Events. Sei es Livebands mit Bildern zu untermalen, bei Clubnächten die Leute mit Videos/Licht/Dia zum Tanzen zu bringen oder bei Gebäudeprojektionen große Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei geht es mir Inhaltlich in erster Linie darum, Werke (digitale und analoge Bilder, Dias, Grafiken und Videos) die ich selbst aufgenommen habe und in dem meine individuelle Anschauungsweise und Gestaltungkraft zum Ausdruck kommt, zu zeigen. Täglich neue Aufnahmen mit meinen Kameras kombiniert mit neu aufkommender Technik in Form von Software, Steuergeräten, Projektoren, Bildwerfern und LED Technik ermöglicht mir immer größere Möglichkeiten, einen eigenen Stilmix zu prägen und eigenschöpferische Leistung zu verwirklichen. Somit geht meine Tätigkeit über die Beherrschung der nötigen Technik weit hinaus, so wie auch ein Musiker oder Komponist, der sich heutiger Technik bedient, nicht weniger ein Künstler ist.

Durch bekannte und anerkannte Leistung habe ich mir jetzt einen festen Standplatz entweder auf der Bühne oder einem eigenen Technikbereich „erarbeitet“. So haben gerade in München  in Anbetracht  meiner Tätigkeit Visuals/Projektionen mittlerweile einen besonderen Stellenwert. Im Idealfall agieren Bild und Ton als ebenbürtige Partner – Musiker beziehen sich auf meine Visuals – ich gehe auf ihre Audioperformance ein.

Kunst also deswegen, weil sich alles bei mir um eigenschöpferische Projektion dreht – Aufträge aquirieren, Konzepte erstellen, Bühnenbilder entwerfen, projezierte Inhalte selbst produzieren und arrangieren, um so ein Liveeventerlebnis mit ästethischer Wirkung zu gestalten.

Tätigkeit und Arbeitsergebnisse finden ihren Anklang nicht nur durch das Honorar, sondern auch durch die Erwähnung auf Flyern und Anzeigen im Vorfeld einer Veranstaltung, Kritiken in Zeitungen/Zeitschriften/Internet und vor allem durch das Feedback der Besucher der Veranstaltungen.

Wikipedia sagt zu VJ als Beruf:

Es handelt sich um ein relativ junges Berufsbild, das erst durch die Entwicklung der damit zusammenhängenden Technologien (vor allem Beamer und PC-Grafik) zu Beginn der 1990er Jahre entstand. Es gibt keinen eigenen Ausbildungsgang mit dem Abschluss Visual Jockey, vielmehr liegt meist eine künstlerische, freischaffende Tätigkeit vor, die neben visueller Kreativität auch technische Kompetenzen verlangt.


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