ARD-alpha - Kunstraum


5

Kunstraum Leda Luss-Luyken: ModulArt

Die griechisch-deutsche Künstlerin stellt ein neues Konzept der Malerei vor: ModulArt. Es werden Tafelbilder hergestellt, die vom Betrachter individuell zu einem Gesamtbild zusammengestellt werden können.

Stand: 30.01.2018

 Luss-Luyken, Leda | Bild: BR, B.O.A.

Für Leda Luss-Luyken ist die Interaktion mit dem Betrachter ein wichtiger kreativer Prozess.

"Ich brauche gleichzeitig Chaos und Ordnung. Ich muss mein Chaos irgendwie unterbringen, und so entstand ModulArt. Ich verwende quadratische Raster, die ich zusammenschweißen lasse, und setze darin meine Gemälde ein, die ich Module nenne. Dadurch haben die Betrachter die Möglichkeit, mitzumachen. ...Wenn ich das Bild beendet habe, beginnt es für dich zu leben. Du kannst es brechen, zum Beispiel in der Früh, wenn du aufwachst, durchdrehst, mit dir und der Welt nicht mehr zurechtkommst. Dann beginnst du, wild die Tafeln umzumontieren."

Leda Luss-Luyken

Lebenslauf der Künstlerin

 Luss-Luyken, Leda | Bild: BR, B.O.A.

Leda Luss-Luyken besuchte die Ecole d'Humanité in der Schweiz und studierte Kunst und Architektur in Zürich, New York und Manchester. Dabei wurde sie besonders von den Arbeiten von Frank Lloyd Wright, Mies van der Rohe und Richard Neutra sowie der Japanischen Gartenarchitektur beeinflusst. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Innenarchitektin und architektonische Designerin in New York. Geprägt durch diese Grundlagen wirkt Leda Luss Luyken seit 1983 als Konzeptkünstlerin in England, Deutschland und Griechenland. Sie erhielt Meisterunterricht von Alfred de Vivanco, einem Schüler von Emil Nolde. Ihre Referenzkünstler sind Francis Bacon, Georg Baselitz, Mario Comensoli und Peter Greenaway.


5