ARD-alpha - Kunstraum


5

Kunstraum Christina von Bitter: Hermelin

Die Plastiken von Christina von Bitter bestehen größtenteils aus Drahtgerüsten, die mit Papier bespannt und anschließend weiß bemalt werden. So auch die Plastik "Hermelin", ein überdimensional großer Mantel, dessen Entstehung im Film gezeigt wird.

Stand: 09.11.2015

Kleider dienen der Künstlerin allerdings nicht als Vorlage, sondern als Anregung. Durch die Wahl der Materialien erscheinen die "Kleider" einerseits ungewohnt steif, haben andererseits jedoch nicht die einer Großplastik innewohnende Schwere. "Ein Material, das leicht ist, lädt zum Aufhängen ein", meint die Künstlerin.

"Meine Skulpturen bestehen aus Knochen und Haut. Es macht mir Spaß, an die Grenzen zu gehen, zu verfremden und zu verwandeln, zum Beispiel durch Materialien, durch Größe, durch Form oder durch Farbe. So werden bekannte Dinge zu Unbekannten und werden so neu gesehen."

Christina von Bitter

"Ich finde es wichtig, dass die Kunst den Menschen berührt. Wir setzen in der Kunst unsere Emotionen um, und wenn der Betrachter diese Emotionen wieder empfindet, hat unsere Arbeit ihren Sinn erreicht."

Christina von Bitter

Lebenslauf der Künstlerin

Geboren 1965 in Erlangen; Kindheit in Madrid.
1988 – 1990 Hospitanz bei Niki de Saint Phalle; Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Klaus Schultze, Gaststudium in Barcelona.
1991 – 1995 Studium an der Hochschule der Künste Berlin; Meisterschülerin bei Lothar Fischer.
Christina von Bitter lebt und arbeitet in München.


5