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Prof. Dr. Klaus Diepold Brauchen intelligente Maschinen eine Moral?

Je autonomer Maschinen agieren, desto wichtiger wird es, dass wir die Technik akzeptieren und nach unseren Vorstellungen gestalten.

Stand: 02.04.2019

Je intelligenter Maschinen werden, desto mehr treffen sie selbstständig Entscheidungen. Können wir autonome Systeme und Maschinen so gestalten, dass sie moralische Entscheidungen treffen und moralisch handeln, so dass wir als Menschen diese Entscheidungen und das Handeln nachvollziehen und akzeptieren können?

Im Kontext des Internet of Things gibt es Überlegungen, ob es möglich ist, das Konzept des zwischenmenschlichen Vertrauens auf technische Geräte zu übertragen. Das könnte die Interaktion zwischen Maschinen vereinfachen und die Maschine zu Maschine-Kommunikation sicherer machen. Können wir grundlegende menschliche Emotionen technisch so modellieren und implementieren, dass Roboter in Zukunft besser mit der realen Welt interagieren können? Und schließlich: Wie kreativ werden die Computer der Zukunft sein?

Klaus Diepold ist Professor für Datenverarbeitung an der Technischen Universität München, wo er Elektro- und Informationstechnik studiert hat. Nach seiner Promotion war er als Wissenschaftler und Unternehmer in der Video- und Fernsehindustrie in München und New York tätig. Über zehn Jahre engagierte er sich in der Entwicklung von MPEG-Standards (MPEG-4, MPEG-A), bevor er 2002 dem Ruf an die TU München folgte.

 


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