ARD-alpha - Campus


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Meine Welt Studium und Job mit Leidenschaft meistern!

Sie arbeiten Vollzeit und studieren nebenbei. Marlene und Max stellen sich jeden Tag diesen Herausforderungen. Wie schaffen sie Höchstleistung im Job und im Studium? Ein Mobile Reporting Projekt mit Studierenden der Hochschule Fresenius.

Stand: 19.07.2018

In Zusammenarbeit mit dem Campus Magazin bekamen berufsbegleitende Studenten der Hochschule Fresenius die Möglichkeit, ihren ersten Filmbeitrag selbst zu drehen. Ziel war es, einen Beitrag über das Leben zweier berufsbegleitenden Studenten im Mobile Reporting-Stil zu erstellen. Mobile Reporting bedeutet, dass die Szenen mit dem Smartphone statt mit einer konventionellen Fernsehkamera aufgenommen werden. Vor allem Reporter/innen, die spontan von einem Geschehen vor Ort berichten, machen sich diese Technik zunutze. Ein Handy hat schließlich nahezu jeder dabei. Statt mit professionellem Kameraequipment, machten sich die Studierenden, ausgestattet mit Smartphone, Mikrofon und weiteren kleinen technischen Hilfsmitteln wie zum Beispiel einem Gimbal, an die Arbeit. Ein Gimbal ist eine Halterung für das Smartphone, die wackelfreie Aufnahmen ermöglicht. Auf bekannte filmische Kriterien wie den Goldenen Schnitt bei Interviewsituationen oder die 5-Shot-Rule wurde trotzdem wert gelegt. Ziel der Übung: das gelernte Praxiswissen aus den vergangenen sieben Semestern unter realen redaktionellen Bedingungen anwenden lernen.

Mobile Reporting in der Praxis

Dreharbeiten mit Smartphone. Max in Aktion.

Von der Idee über das Storyboard und den Dreh haben die Studierenden der Hochschule Fresenius das Projekt selbst umgesetzt und wurden dabei eng von zwei Mitarbeiterinnen des BR betreut: Anja Caninenberg, Dozentin für Mobile Reporting und Elke Hardegger, Autorin und Onlinerin. Der Schnitt des Beitrags wurde beim BR von professionellen Cuttern unter Teilnahme der Studierenden realisiert. So erhielten sie Einblicke in reale Produktionsbedingungen eines öffentlich-rechtlichen Senders und konnten sich gleichzeitig mit ihren eigenen Ideen bei dem Projekt selbst einbringen.

Das Fazit der Studierenden:

Dreharbeiten im Team Marlene mit Unterstützung von Elke Hardegger

Der Dreh: Eine Aufnahme reicht nicht. Also gleich nochmal aus einer anderen Perspektive. Und nochmal. Und nochmal. Ist das jetzt genug Material? Wie soll die Szene nachher aussehen? Wer mit ungeübtem Auge an die Sache herangeht, tut sich auch mit dem Smartphone nicht leichter. Der prüfende Blick der BR-Profis hat die eine oder andere Aufnahme dann gerettet.

Der Schnitt: es zeigte sich, dass häufig noch mehr Material notwendig gewesen wäre, um eine Situation gut auflösen zu können. Auch der eine oder andere Fehler, wie z.B. Anschlussfehler, hat sich eingeschlichen. Und beim Ton gibt es wohl auch noch Luft nach oben, wenn man im Mobile Reporting-Stil dreht.

Studentin und Bloggerin Marlene unterstützte das Team mit einem live Bungee Jump.

Fazit: Professionelle Filmemacher sind wir eben doch nicht. Doch wer von Anfang bis Ende beim Projekt dabei war, konnte all diese Lerneffekte mitnehmen. Das Praxis-Projekt 'Mobile Reporting' insgesamt: eine lehrreiche Erfahrung unter realen Bedingungen. Und: learning by doing!


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