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Wissenschaftliches Arbeiten Frauen bei Habilitationen auf dem Vormarsch

2020 haben insgesamt 1.533 Wissenschaftler*innen an Universitäten und Hochschulen in Deutschland erfolgreich habilitiert. Der Frauenanteil ist deutlich gestiegen! Waren es vor zehn Jahren noch 25 Proeznt sind es 2020 35 Prozent, dagebgen ist der Männeranteil gefallen. Hier ein Überblick.

Stand: 07.07.2021

Wissenschaftlerin im Labor mit Kollegen im Hintergrund | Bild: colourbox.com

2020 ging bei bei den Männern die Zahl der Habilitationen um 4 Prozentpunkte zurück, bei den Frauen steig sie um 11 Prozentpunkte an. Für 2020 ergab sich ein Frauenanteil an den Habilitationen von 35 Prozent, das waren 3 Prozentpunkte mehr als 2019. Im Jahr 2010 hatte der Frauenanteil noch bei 25 Prozent gelegen. 

Weiterer Anstieg der Habilitationen in Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften 

Laut Statistischem Bundesamt sind mit insgesamt 847 wie in den Vorjahren die meisten, nämlich 55 Proeznt aller Habilitationen in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Die Zahl der Habilitationen stieg in dieser Fächergruppe um 6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Der Frauenanteil lag hier 2020 bei 32 Prozent. Die nächstgrößere Anzahl an Habilitationen entfiel auf die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften (196 bzw. 13 Prozent der Habilitationen, Frauenanteil 30 Prozent).

Frauenpower bei den Geisteswissenschaften

Den dritten Platz nahm die Fächergruppe Geisteswissenschaften mit 191 beziehungsweise 12 Prozent der Habilitationen ein. Hier war der Frauenanteil mit 47 Prozent am höchsten. 

Durchschnittsalter knapp über 40 Jahren

Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag im Jahr 2020 bei 41 Jahren. Mit durchschnittlich knapp 42 Jahren waren Frauen geringfügig älter als Männer (41 Jahre). 

11 Prozent aller Habilitationen von ausländischen Wissenschaftlern

Von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurden in Deutschland 166 Habilitationen im Jahr 2020 erfolgreich beendet. Damit nahm der Ausländeranteil bei Habilitationen von 7 % im Jahr 2010 auf knapp 11 % im aktuellen Berichtsjahr zu.

  


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