ARD-alpha - Campus


6

Leibniz-Preise 2018 Zwei der renommierten Auszeichnungen gehen an bayerische Wissenschaftler

Professor Veit Hornung von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Professorin Heike Paul von der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg erhalten den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2018.

Von: Christian Wurzer

Stand: 16.12.2017

Leibniz-Preis für Prof. Dr. Heike Paul am Lehrstuhl für Amerikanistik an der FAU Erlangen-Nürnberg. 

Heike Paul erhält den Leibniz-Preis 2018 für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Amerikanistik. Mit ihnen gab sie neue Impulse für das Verständnis amerikanischer Literatur und Kultur sowie für Geschichte und Gegenwart der amerikanisch-deutschen-Beziehungen. Prof. Paul habilitierte sich 2004 mit einer Schrift über „Kulturkontakt und RacialPresences“ an der Universität Leipzig. Sie lehrt Amerikanistik an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Leibniz-Preis für Prof. Dr. Veit Hornung, Immunologie am Genzentrum der LMU München. 

Veit Hornung erhält den Leibniz-Preis 2018 zusammen mit Professor Eicke Latz von der Universität Bonn für seine Arbeiten auf dem Gebiet der angeborenen Immunantworten. Die Beiträge beider Wissenschaftler zur sogenannten zytosolischen Fremderkennung ergänzen sich und haben dazu beigetragen, das Forschungsthema auch international voranzubringen. Veit Hornung promovierte im Jahr 2015 an der Universität München in Humanmedizin. Seit 2015 lehrt und forscht Veit Hornung auf dem Gebiet der Imunologie an der LMU München.  

Weitere Preisträger im „Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm“ der DFG für das Jahr 2018 sind:

  • Prof. Dr. Jens Beckert, Soziologie, Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln
  • Prof. Dr. Alessandra Buonanno, Gravitationsphysik, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Potsdam
  • Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Wirtschaftswissenschaften, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
  • Prof. Dr. Eicke Latz, Immunologie, Universitätsklinikum Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Prof. Dr. Erika L. Pearce, Immunologie, Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik, Freiburg/Breisgau
  • Prof. Dr. Claus Ropers, Experimentelle Festkörperphysik, Georg-August-Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Oliver G. Schmidt, Materialwissenschaften, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden und Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Technische Universität Chemnitz
  • Prof. Dr. Bernhard Schölkopf, Maschinelles Lernen, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Tübingen
  • Prof. Dr. László Székelyhidi, Angewandte Mathematik, Universität Leipzig

Leibniz-Preis

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Ziel des Leibniz-Programms ist es die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern. Der Preis ist mit bis zu 2,5 Mio. Euro dotiert. So sollen den Preisträgern die Forschungsmöglichkeiten erweitert und die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erleichtern werden. Die Förderung wird ausschließlich auf Vorschlag Dritter gewährt. Ein Auswahlausschuss prüft die Vorschläge. Die Entscheidung über die Preisträger trifft der Hauptausschuss des Leibniz-Programms.




6