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Hochschule für Fernsehen und Film München Die Oscar-Schmiede

Ob Katja von Garnier, Florian Henckel von Donnersmarck, Caroline Link, Florian Gallenberger oder jüngst der Studenten Oscar Preisträger Lennart Ruff – an der Hochschule für Fernsehen und Film München hat schon manch einer den Höhenflug zu internationalem Ruhm angetreten.

Von: Andrea Roth

Stand: 09.05.2015

Hochschule für Fernsehen und Film München

  • 1966 gegründet
  • rund 350 Studierende
  • seit 2011 im Neubau mitten in der Innenstadt in Nachbarschaft zu den Kunstmuseen, Bernd-Eichinger-Platz 1

Profil

Keine deutsche Filmhochschule hat so viele Oscar-Anwärter und -Preisträger hervorgebracht. Was macht die Hochschule für Fernsehen und Film in München so besonders? Ihr hoher Praxisbezug, sagen die einen. Ihre Dozenten – viele von ihnen selbst berühmte Filmemacher – sagen die anderen. Beides ist richtig. An der HFF steht „learning by doing“ im Vordergrund. Von Anfang an nehmen alle Studierenden an Übungen teil, bei denen sie ganz praktisch das erlernen, was sie später für ihren Beruf benötigen. Neben dem Handwerk steht vor allem eins im Mittelpunkt der Ausbildung für angehende Fernsehjournalisten, Regisseure und Kameraleute an der HFF: Sie sollen eine Geschichte erzählen können, Dramaturgie und Spannungsbogen inklusive.

Aufbau des Studiums

Im Grundstudium wird in allen Bereichen des Films ausgebildet: Kamera, Drehbuch und Regie. Erst im Hauptstudium spezialisieren sich die Studierenden auf einen der fünf Bereiche: Regie für Film- und Fernsehspiel, Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik, den Studienschwerpunkt Drehbuch oder Produktion und Medienwirtschaft. Auch Kamera kann an der HFF schwerpunktmäßig studiert werden. Nach acht Semestern Regel-Studium legen alle Studierenden eine Diplomarbeit ab – je nach Studienrichtung entweder einen Film oder ein Drehbuch.


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