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Sebastian Linda Audiovisual Artist

Seit er zwölf ist, macht Sebastian Linda Filme - in Eigenregie! Kamera, Ton und Schnitt hat er sich selber beigebracht. Auch heute macht er vieles selber, wenn er nicht bei einer großen Werbefilmproduktion Regie führt.

Von: unicato

Stand: 02.02.2015

Sebastian Linda | Bild: Sebastian Linda

Eine der einschlägigen Filmhochschulen hat der Filmemacher nicht besucht, stattdessen an der Hochschule Darmstadt Medienproduktion studiert - ein Fach, das nicht komplett auf Film, sondern auf Medien insgesamt zugeschnitten war. Aber er nutzte sein Studium, um sich nebenbei filmisch weiterzuentwickeln.

"Ich habe viel mit Freunden Storys entwickelt, Möglichkeiten, was man mit der neuen Technologie so alles machen kann - auch sehr viel übers Internet gelernt, gesehen, was andere im Action-Sportbereich machen. Und dann habe ich eben sehr viel daran gearbeitet, auch meine Technik zu verbessern."

(Sebstian Linda)

2004 produzierte Sebastian Linda den Film “Born to Skate" mit einem Budget von nur 3.000 Euro als Abschlussarbeit. Mit diesem Film und einem “Master of Media Direction” schloss er 2008 sein Studium an der Hochschule Darmstadt ab. Er zeigte zugleich mit zahlreichen Festivalnominierungen, Vorführungen zur Prime Time im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und einem Weltvertrieb in 20 Länder durch Red Bull Media House, dass man auch mit kleinen Mitteln große Filme drehen kann.

Sebastian Linda arbeitet für Kunden wie Red Bull, Goldwell, Pepsi Max oder Universal Music und ist in zahlreichen großen Agenturen wie der Embassy of Dreams oder HSI London als Regisseur und Director of Photography vertreten. Mindestens einmal pro Jahr macht er aber ein Projekt, das er selber finanziert und dafür alle künstlerischen Freiheiten genießt - wie "Revenge of the Beasts".

2013 produzierte, drehte und schnitt Sebastian Linda mit eigenen Mitteln den Film “MR Elektro”, der in zahlreichen Kinos erschien und der für den Cosmic Cine Preis nominiert war. Für “The Revenge of the Beasts“ wurde er 2014 mit dem Webvideopreis in der Kategorie “Action” ausgezeichnet. Außerdem hat er mit seinen Filmen zahlreiche Festivalnominierungen in Sydney, Kanada, Amerika und fünf weiteren Ländern erhalten.


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