ARD-alpha - Campus


28

Berlinale 2015 HFF-Studierende und ein Absolvent geehrt

HFF-Studierende und Absolventen gewinnen auf der Berlinale Preise: Wim Wenders ist schon international bekannter Filmemacher. Anatol Schuster, Julian Krubasik, Isabelle Bertolone und Benedikt Weber machen einen Schritt dorthin.

Stand: 20.08.2015

Roter teppich vor dem Berlinale Palast | Bild: picture-alliance/dpa

Hommage an Wim Wenders

Wim Wenders, Filmemacher und HFF-Absolvent

Wim Wenders war auf der 65. Berlinale Ehrengast der diesjährigen Hommage. Für sein herausragendes künstlerisches Lebenswerk erhielt er den Goldenen Ehrenbären. Die Berlinale würdigt damit eine bedeutende Persönlichkeit des Films. Wim Wenders gehört zur ersten Studentengeneration der HFF München. 1967 hatte er sich an der gerade neu gegründeten HFF München eingeschrieben und machte dort seinen Abschluss.

Filmgeschichte schrieb er mit Filmen wie: „Paris Texas“ (1984), „Der Himmel über Berlin“ (1987), „Lisbon Story“ (1994), „Buena Vista Social Club“ (1999); im April 2015 kommt „Every Thing Will Be Fine“ in die Kinos

HFF-Studenten gewinnen Jurypreis Dialogue en perspective

Anatol Schuster, Student der HFF und Regisseur von "Der ideale Ort"

Mit dem Film "Ein idealer Ort" gewinnen die HFF-Studierenden Anatol Schuster (Regie), Julian Krubasik (Kamera), Isabelle Bertolone und Benedikt Weber (beide Produktion) auf der Berlinale den unabhängigen Jurypreis Dialogue en perspective. Der Preis wird von einer jungen internationalen Jury an Filme aus der Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino vergeben. Der Preis Dialogue en perspective ist vom Deutsch-Französischen Jugendwerk initiiert und mit 5.000 Euro dotiert.

Ihr Film: "Ein idealer Ort" – zwischen Naturreservat und Ferkelfabrik

Szene aus "Ein idealer Ort", Frank in seinem verlassenen Dorf

Der Film spielt in Vorpommern. Das Landleben dort ist im Umbruch: Die Menschen wandern ab. Konsequenz: Dörfer sterben aus und die Häuser bleiben leer. Auch Frank steht vor einer solch großen Veränderung: Für seine Familie ist der Umzug in die Stadt die einzige zukunftsversprechende Lösung. Jetzt kurz vor dem Abschied spürt er seine Verbundenheit mit dem Ort wieder neu. Kathrin, seine Frau, hat den Umzug innerlich schon vollzogen.  Ein tragikomischer Film über eine Familie zwischen Techno und Blasmusik und einen Ort zwischen Naturreservat und Ferkelfabrik.

Auszeichnungen für HFF-Absolventen


28