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Burnout an der Uni Medienphantom oder Massenphänomen?

Die Zahl der Studierenden mit psychischen Problemen wächst. Treibt der Bologna-Prozess an den Unis tatsächlich viele Studierende in ein akutes Erschöpfungssyndrom? Oder wird der Druck nur anders artikuliert als früher?

Von: Barbara Weber

Stand: 29.01.2020

Sie kommen mit Prüfungsängsten, Schlaf- und Essproblemen, fühlen sich leer und ausgebrannt. Die Zahl der Studierenden, die eine psychosoziale Beratungsstelle an einer deutschen Universität aufsuchen, hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und liegt bei knapp 30.000 pro Jahr.

Alarmierende Zahlen, aber wie sind sie zu interpretieren?

Rollt demnächst eine große Burnout-Welle über deutsche Unis und verschlingt unsere Bildungselite? Wenn ja, woher kommt dieser wachsende Druck an deutschen Universitäten? Ist Bologna schuld an der Misere und treibt Studierende nicht nur in ein verschultes, enges Zeitkorsett, sondern dadurch auch in ein akutes Erschöpfungssyndrom? Oder ist alles nur hausgemacht und die Studierenden scheitern an sich selbst? Wir wollen wissen, wie du darüber denkst. Was sagt du? Schreib es uns in den Kommentaren.


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