ARD-alpha - Campus DISKURS

Braucht jede Universität ein eigenes Profil?

Prof. Dr. Godehard Ruppert Braucht jede Universität ein eigenes Profil?

Stand: 24.04.2017

Mehr Internationalität und klar definierte Schwerpunktsetzung der Universitäten in Forschung und Lehre – das fordert seit 10 Jahren die Politik in Deutschland. Wie sich eine vor allem geistes- und kulturwissenschaftlich ausgerichtete Universität den Herausforderungen stellt, darüber unterhält sich Martin Posselt mit Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg.

Themen des Gesprächs 1. Teil

  • Führen die Hochschulreformen zu einer Hierarchisierung der Universitäten?
  • Braucht Deutschland „unternehmerische Universitäten“?
  • Welche Rolle spielt die Hochschulautonomie?

Themen des Gesprächs 2. Teil

  • Ist es sozusagen Artenschutz, „Orchideenfächer“  aufrecht zu erhalten?
  • Kommen die Geisteswissenschaften bei der Förderung durch die Exzellenzinitiative zu kurz?
  • Sind Drittmittel für die Grundfinanzierung der Universität unverzichtbar geworden?

Themen des Gesprächs 3. Teil

  • Locken die Universitäten zu viele Studierende in geisteswissenschaftliche Fächer?
  • Haben sich die Ziele der Umstellung auf Bachelor und Master – eine verkürzte Studienzeit und mehr Mobilität der Akademiker – erfüllt?
  • Gibt es zu viele Studienabbrecher?
  • Vertieft die Universität Bamberg mit ihrem geistes- und kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt den Riss zwischen Natur- und Geisteswissenschaften?

Godehard Ruppert lehrte Religionspädagogik als Dozent an der Universität Hannover und als Lehrstuhlinhaber an der Universität Bamberg. Sein Interesse richtete sich zunehmend auf die Hochschulpolitik. Er war Dekan der Fakultät für Katholische Theologie und Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, bevor er 2000 zum Rektor der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gewählt wurde. Seit 2007 ist er deren Präsident.