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Ehemaliger 1. Solo-Cellist der Münchner Philharmoniker Klug, Heinrich

Heinrich Klug war fast vierzig Jahre Solocellist der Münchner Philharmoniker und leitete die Familienkonzert des Orchesters. Seit 1977 ist er auch Leiter der Kinderkammerkonzerte und seit 1988 des Abonnentenorchesters.

Stand: 08.06.2016 | Archiv

"Rudolf Kempe war ein brillanter Dirigent. Man konnte bis ins letzte i-Tüpfelchen hinein sehen, was er meint. Und er lernte die Sachen jeweils ungeheuer schnell und sicher auswendig – auch z. B. Schostakowitsch. Er war wirklich ein Virtuose des Taktstocks. Celibidache hatte schon auch sehr genaue Vorstellungen davon, wie man dirigieren muss und darf – und er behandelte seine Schüler auch sehr rigoros –, aber er war nicht so ein Virtuose des Taktstocks. Dafür jedoch war er eine bedeutende Persönlichkeit, die sich sehr viele Gedanken über musikalische Gestaltung und über stilistische Sachen gemacht hat: wie eine Melodie aufgebaut ist, wo sie zu ihrem Höhepunkt kommt und wie man das im Orchester realisiert, wenn 80 bis 100 Musiker spielen, damit wirklich alle den gleichen Geist atmen."

Heinrich Klug

Zur Person

  • Geboren
  • 1935
  • Ausbildung
  • Studium Cello und Dirigieren in Köln
  • Beruf
  • Cellist

Funktionen und Ämter

  • Aktuelle Funktion
  • Leiter der Kinderkammerkonzerte der Münchner Philharmoniker und des Abonnentenorchesters
  • Ämter/berufliche Stationen
  • 1963-2000 Solocellist der Münchner Philharmoniker
  • Seit 1977 Leiter der Kinderkammerkonzerte der Münchner Philharmoniker
  • Seit 1988 Leiter des Abonnentenorchesters
  • 1991-2000 Leiter der Familienkonzerte der Münchener Philharmoniker

Erstsendung: 4.7.2016


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