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Trompetenvirtuose Boldoczki, Gábor

Als "Ausnahmeerscheinung seiner Generation" wird Gábor Boldoczki gefeiert. Sein Ton zeichnet sich aus durch Brillanz, Beweglichkeit und Artikuliertheit, seine spieltechnische Virtuosität ermöglicht ihm ein Repertoire von der Klassik bis zu zeitgenössischen Komponisten.

Stand: 05.02.2014 | Archiv

"Wenn ich sage, dass ich pro Tag zwei oder drei Stunden übe, dann stimmt das nicht ganz, weil die Musik, die Themen und die Gedanken darüber mir den ganz Tag durch den Kopf gehen. Auch vor dem Konzert nehme ich mir immer ganz viel Zeit, die Noten zu studieren und mir das Stück vorzusingen. Singen ist immer natürlich und singen ist immer gut. Durch das Singen erlebe ich alles, was ich auf der Bühne machen möchte. Ich gehe dabei das Stück durch. Wenn ich das Stück einmal mit großer Konzentration durchsinge, dann ist das der gleiche Effekt, als wenn ich das Stück fünf Mal gespielt hätte."

Gábor Boldoczki

Zur Person

  • Geboren
  • 1976 in Szeged
  • Ausbildung
  • Musikakademie Franz Liszt, Budapest
  • Meisterklasse Reinhold Friedrich
  • Internationale Solokarriere als Trompeter
  • Beruf
  • Trompter, Professor für Trompete

Funktionen und Ämter

  • Aktuelle Funktion
  • Trompeter und Professor für Trompete an der Franz Liszt Musikakademie Budapest
  • Ämter/berufliche Stationen
  • 1991 Erster Preis Nationaler Trompetenwettbewerb Ungarn
  • 1996 Erster Preisträger Concours de Genève
  • 1997 Erster Preisträger ARD-Musikwettbewerb
  • 1997 Erster Preisträger Maurice André Wettbewerb
  • 1999 Prix Davidoff der Reemtsma-Stiftung
  • 2002 Prix Young Artist of the Year
  • 2003 Echo Klassik Preis
  • 2004 erster Solotrompeter bei den Salzburger Festspielen
  • 2008 Echo Klassik Preis
  • 2010 Doctor Liberalium Artium
  • Seit 2010 Professur für Trompete an der Franz Liszt Musikakademie Budapest

Erstsendung: 5.3.2014


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