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Deutscher Studienpreis 2013 Deutschlands beste Doktoranden

Mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro ist der Deutsche Studienpreis eine der best dotierten Auszeichnungen für wissenschaftlichen Nachwuchs in der Bundesrepublik.

Von: Monika Haas

Stand: 26.09.2014

Bundestagspräsident Norbert Lammert überreicht Studienpreis an  Anne Jung | Bild: BR

Seit 2008 zeichnet der Schirmherr, Bundestagspräsident Norbert Lammert, alljährlich in Berlin die besten Doktoranden/innen aller Fachrichtungen aus. In drei Bereichen können sich Promovierte des Vorjahres mit exzellentem Abschluss (magna oder summa cum laude) bei der Körber-Stiftung bewerben: Sozialwissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften sowie Naturwissenschaft und Technik.

Auswahlverfahren

Erst reichen die Nachwuchswissenschaftler ein mehrseitiges „Paper“ ein. Darin erklären sie das wissenschaftliche Ziel ihrer Arbeit und welchen Mehrwert ihre Forschungsergebnisse für die Gesellschaft haben. In einer zweiten Runde stellen sich die ausgewählten Bewerber der Diskussion mit der Jury des Deutschen Studienpreises. Die Jury – bestehend aus Fachleuten, Journalisten und Persönlichkeiten der Gesellschaft – entscheidet, wer einen ersten, zweiten und dritten Preis erhält.

Eine Plattform für junge Forschung

Mit der Vergabe des Deutschen Studienpreises möchte die Körber-Stiftung junge Wissenschaftler dazu ermutigen, sich der öffentlichen Diskussion zu stellen. Neben Veranstaltungen bieten auch die Publikationen der Körber-Stiftung den Preisträgern eine Chance, ihre Forschungsergebnisse der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Preisträger 2013

Philip Mader

Den Spitzenpreis für Sozialwissenschaften bekam der Volkswirt und Entwicklungsforscher Philip Mader von der Universität Köln für seine Promotion zum Thema: Was bewirken Mikrokredite bei der Armutsbekämpfung?

Anette Ranko

Den Ersten Preis für Kultur- und Geisteswissenschaften erhielt die Zeithistorikerin Annette Ranko von der Universität Hamburg für ihre Doktorarbeit über die Entwicklung der ägyptischen Muslimbruderschaft und ihre politischen Ziele im „Arabischen Frühling“.

Anne Jung

Der Spitzenpreis im Bereich Naturwissenschaften und Technik ging an Anne Jung, Materialwissenschaftlerin an der Universität des Saarlandes, die ihre Doppelpromotion in Chemie dazu nutzte, ein flexibles und nachhaltiges Leichtbaumaterial zu entwickeln: Offenporige Metall-Hybridschäume mit Nano-Beschichtung.


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