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Münchner Wissenschaftstage 2015 Urbanisierung aus dem Weltraum gesehen

Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Menschheit in Städten. Tendenz steigend. Vor allem in Lateinamerika und Asien sind in den letzten 20 Jahren „Megacities“ entstanden.

Stand: 15.07.2016

Diese Entwicklung lässt sich durch die Satellitenbeobachtung unseres Planeten gut darstellen und analysieren. So lebten beispielsweise in Mexiko-Stadt vor 35 Jahren rund 1 Million Menschen, heute zählt die mexikanische Hauptstadt schätzungsweise rund 25 Millionen Einwohner. Auch in Megacities wie Sao Paulo oder Shanghai haben sich die Bevölkerungszahlen teilweise verzehnfacht. Neben der Dokumentation des Wachstums der Städte weist Hannes Taubenböck auch auf die zukünftigen Herausforderungen hin, die die Ausbreitung der Megacities für ihre Bewohner und für die kommunalen Verwaltungen mit sich bringt.

Dr. Hannes Taubenböck leitet die Forschungsgruppe „Modeling & geostatistical methods“ am Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Oberpfaffenhofen. Seit 2015 ist der promovierte Geograph auch Juniorprofessor am Institut für Geographie der Universität Würzburg.

Die Sendereihe

Die Münchner Wissenschaftstage sind eine viertägige Großveranstaltung mit dem Ziel, umfassend über aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen zu informieren, zum Nachdenken und Nachfragen anzuregen und die Urteilsfähigkeit der Bevölkerung zu schärfen. Die Vorträge werden inhaltlich getragen von den Münchner Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsintensiven Unternehmen. Das Motto der 15. Münchner Wissenschaftstage war  "Städte der Zukunft". Sie fanden vom 14. bis 17. November 2015 statt.


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