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Münchner Wissenschaftstage 2015 Urban Forestry – Bäume in der Stadt

Bäume in der Stadt beeinflussen das Stadtklima positiv, bieten Lebensräume für Tiere und Pflanzen und tragen zum Wohlbefinden der Bewohner bei.

Stand: 07.07.2016

Der Begriff „urban forestry“, Forstwirtschaft in der Stadt, bezeichnet die Pflege von städtischen Baumbeständen und Gewässern, aber auch die wirtschaftliche Nutzung der städtischen Holzbestände und den Erhalt und die Ausweitung des städtischen Grüns. Gerade in den Städten werden die Bäume als Heimat von Tieren und Pflanzen immer wichtiger, aber auch als Sauerstofflieferanten. Damit beeinflussen die Baumbestände das Stadtklima auf positive Weise. Wie im Wald sind auch die Bäume in der Stadt von verschiedenen Schädlingen bedroht. Die größte Herausforderung für die Forstwirtschaft in der Stadt ist aber der Klimawandel, so Olaf Schmidt, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft. Bestimmte Baumarten werden die Temperaturerhöhung in den Städten nicht verkraften.

Olaf Schmidt ist Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF). Er studierte Forstwissenschaften an der LMU München und war zuvor bei der Forstdirektion Bayreuth und beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tätig.

Die Sendereihe

Die Münchner Wissenschaftstage sind eine viertägige Großveranstaltung mit dem Ziel, umfassend über aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen zu informieren, zum Nachdenken und Nachfragen anzuregen und die Urteilsfähigkeit der Bevölkerung zu schärfen. Die Vorträge werden inhaltlich getragen von den Münchner Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsintensiven Unternehmen. Das Motto der 15. Münchner Wissenschaftstage war  "Städte der Zukunft". Sie fanden vom 14. bis 17. November 2015 statt.


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