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Münchner Wissenschaftstage 2015 Solartechnik in Gebäuden

Photovoltaik ist eine tolle Sache, allerdings sollten die Sonnenkollektoren auch gut in die Architektur integriert sein.

Stand: 31.05.2016

Oft werden die Solar-Panels nachträglich angebracht und verschandeln regelrecht das Gebäude. Professor Roland Krippner zeigt eine Reihe von architektonisch misslungenen Beispielen, stellt aber auch optisch ansprechende Alternativen vor. Seiner Meinung nach sollten Solartechnik-Anlagen bereits bei der Planung eines Gebäudes von Architekten und Bauingenieuren berücksichtigt werden. Nur so lassen sie sich sinnvoll und auch ästhetisch ansprechend in ein Gesamtkonzept integrieren. Dass Solartechnik nicht nur der Beruhigung des ökologischen Gewissens reicher Bauherren dienen muss, sondern auch ästhetisch ansprechend für den Bau großer Gewerbegebäude geeignet sein kann, zeigt Krippner anhand einiger Beispiele. Außerdem geht er auf die neue Generation von attraktiv geformten Solarkollektoren ein.

Prof. Dr. Roland Krippner leitet das Fachgebiet Konstruktion und Technik an der Fakultät für Architektur der TH Nürnberg. Er studierte an der Gesamthochschule Kassel Architektur und promovierte an der TU München zu Einsatzmöglichkeiten von Holzleichtbeton im Bereich von Gebäudefassaden. Roland Krippner ist u.a. Mitglied der Bayerischen Architektenkammer, der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie und des Solarenergiefördervereins Bayern.

Die Sendereihe

Die Münchner Wissenschaftstage sind eine viertägige Großveranstaltung mit dem Ziel, umfassend über aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen zu informieren, zum Nachdenken und Nachfragen anzuregen und die Urteilsfähigkeit der Bevölkerung zu schärfen. Die Vorträge werden inhaltlich getragen von den Münchner Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsintensiven Unternehmen. Das Motto der 15. Münchner Wissenschaftstage war  "Städte der Zukunft". Sie fanden vom 14. bis 17. November 2015 statt.


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