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Münchner Wissenschaftstage 2015 Smart Cities?

Vom Passivhaus zum Nullenergiehaus zum Plusenergiehaus: Auf dem Weg zur dezentralen Stromerzeugung sind noch viele Hürden zu nehmen.

Stand: 22.04.2016

Anfang der 1980er Jahre sprach man bereits von den so genannten Solarhäusern, gefolgt von den Niedrigenergiehäusern. Entscheidende Fortschritte beim Primärenergieverbrauch brachten die „3-Liter-Häuser“ und die Null-Heizenergiehäuser in den 1990er Jahren. 2010 wurde mit dem Plusenergiehaus die magische Linie geknackt: Dieses Haus erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Die benötigte Energie für Heizung und Warmwasser wird im Haus selbst gewonnen – in der Regel durch thermische Solaranlagen und Photovoltaikanlagen. Die viel effektivere Stromerzeugung durch kleinere Windanlagen auf dem Hausdach oder auf Nebengebäuden wird aber aufgrund eines fehlenden politischen Konsenses bislang nur in Ausnahmefällen genutzt.

Gliederung des Vortrags:

  • Smart Buildings
  • LowTech – Einfach Bauen
  • Smart Cities
  • Smart Energy Management
  • Baukultur
  • Design is the key!

Prof. Dipl.-Ing. Thomas Auer

Thomas Auer ist Inhaber des Lehrstuhls Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der Technischen Universität München. Gleichzeitig ist er in einem Ingenieurbüro tätig, das zukunftsfähige Energiekonzepte für Gebäude und Stadtteile entwickelt. Dabei geht es ihm um Energieeffizienz und Kohlendioxidvermeidung.

Die Sendereihe

Die Münchner Wissenschaftstage sind eine viertägige Großveranstaltung mit dem Ziel, umfassend über aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen zu informieren, zum Nachdenken und Nachfragen anzuregen und die Urteilsfähigkeit der Bevölkerung zu schärfen. Die Vorträge werden inhaltlich getragen von den Münchner Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsintensiven Unternehmen. Das Motto der 15. Münchner Wissenschaftstage war  "Städte der Zukunft". Sie fanden vom 14. bis 17. November 2015 statt.


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